Heidelberg: Hangeln, Toben und Spielen im neuen Schulhof der Heiligenbergschule

Uwe Wetzel (1. v. l.), Landschaftsarchitekt Helmut Borst (2. v. l.), Bürgermeister Wolfgang Erichson (Mitte) und Anja Wyrwas (r.), Rektorin der Heiligenbergschule, mit dem Kinderchor der Grundschule vor der neuen Kletterstruktur.
©Philipp Rothe

Der Schulhof der Heiligenbergschule im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim ist zwischen September 2018 und Ende Juni 2019 erneuert worden. Das Ergebnis ist ein moderner und bunter Schulhof, der mit neuen Spielgeräten und Grünflächen den Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Freizeitangebot bietet. Bereits 2017 wurde der erste Teil der Baumaßnahme fertiggestellt. Damals ist das Sportfeld saniert worden und es sind neue Hochbeete entstanden. Das Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg hat den Umbau der knapp 2.000 Quadratmeter großen Flächen gesteuert. Bürgermeister Wolfgang Erichson, Anja Wyrwas, Rektorin der Heiligenbergschule, Volker Schwarz, stellvertretender Leiter des Landschafts- und Forstamtes, sowie Mitarbeiterinnen seines Amtes haben den Schulhof am Montag, 8. Juli 2019, offiziell eröffnet – gemeinsam mit vielen Kindern. Insgesamt hat die Stadt für die Neugestaltung des zweiten Bauabschnitts 250.000 Euro in die Hand genommen.

 

Neue Klettermöglichkeiten und effizientere Entwässerung

 

Eine Neugestaltung des Schulhofes war dringend notwendig, die Spielgeräte waren in die Jahre gekommen – manche waren bereits älter als 20 Jahre. Darüber hinaus gab es nur wenige Spielgeräte für ein aktives Spielen. Auf dem Schulhof drohten aufgrund einer verdichteten Sickermulde zudem Überschwemmungen. Die große Wiese entwickelte sich bei Regenwetter zu einer Matschwiese und bot wenig Spielwert. Im Zuge der Sanierung wurde die Entwässerungsmulde erneuert und mit Rasen und Sträuchern bepflanzt. Neue Spielgeräte wie Balancierbalken und Klettergerüste bieten nun Spielanreize. Auf den neuen Hüpfsteinen aus Sandstein können Kindern ihre Geschicklichkeit testen. Die angelegten Sträucherinseln laden zum Versteckspielen ein. Am Eingang gibt es neue Sitzmöglichkeiten. Der Schulhof ist zusätzlich mit bunten „Beton-Smarties“ kinderfreundlicher gestaltet.

 

Die Entwurfs- und Ausführungsplanung wie auch die Bauleitung lagen in den Händen des Landschaftsarchitekturbüro Borst in Leimen. Der Garten- und Landschaftsbau wurden von der Firma Wetzel aus Heidelberg ausgeführt. Kletterstruktur und Spielgeräte wurden von den Firmen Richter und Seibel bereitgestellt. Von den insgesamt 250.000 Euro Gesamtkosten entfielen 45.000 Euro auf die Spielgeräte und 35.000 Euro auf die Planungskosten. Der Garten- und Landschaftsbau kostete 170.000 Euro.

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