Heidelberg: Kita Furtwängler Straße wird erweitert

Ausführungsgenehmigung für den Anbau in Holzmodulweise

Symbolfoto: Rhein-Neckar-Aktuell

Die geplante Erweiterung der städtischen Kita Furtwängler Straße wird die Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen in Handschuhsheim verbessern. Zu den bestehenden vier Gruppen können durch einen Anbau zwei weitere Gruppen eingerichtet werden. Dadurch werden 40 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder ab drei Jahren geschaffen. Der Gemeinderat hatte die entsprechende Ausführungsgenehmigung noch vor der Sommerpause in seiner Sitzung am 22. Juli 2021 erteilt. Der Anbau soll in Holzmodulbauweise erfolgen. 2,5 Millionen Euro Kosten sind für das Projekt veranschlagt.

Die Kita Furtwängler Straße ist eine von derzeit drei Betreuungseinrichtungen in Heidelberg, die nach dem sogenannten „Heidelberger Kita-Baukasten“ entwickelt wird. Auch die Kindertageseinrichtungen Breisacher Weg in Rohrbach und Otto-Hahn-Straße im Emmertsgrund werden nach diesem Prinzip gebaut. Mit der Modulbauweise ist es möglich, dringend benötigte Kindertageseinrichtungen in rund 50 Prozent der Zeit im Vergleich zur konventionellen Bauweise zu errichten, da der gesamte Planungs- und Fertigungsprozess maximal optimiert ist. Langfristig reduzieren sich so mit der Umsetzung jeder weiteren Kita die Baunebenkosten signifikant.

Der eingeschossige barrierefreie Erweiterungsbau der Kita Furtwängler Straße erfolgt im südöstlichen Grundstücksbereich. Er wird im Passivhausstandard ausgeführt. Zwei Gruppenbereiche, jeweils mit Intensiv- und Schlafraum, werden über einen verglasten Flur mit Spielbereich an den Bestand angeschlossen. Der bisherige Personalraum wird zu einem barrierefreien Besucher-WC umgebaut. Im Erweiterungsbau entsteht ein zusätzlicher Sanitärbereich und ein Aufenthaltsraum für das Personal. Das Dach soll begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden.

Der Beginn der Arbeiten wird für Spätherbst 2021 anvisiert, sodass die Montage des Erweiterungsbaus ab Januar 2022 erfolgen soll. Der Betrieb soll voraussichtlich im Sommer 2022 aufgenommen werden. Größter Unsicherheitsfaktor sind die derzeitigen Verzögerungen bei Materiallieferungen im Baubereich.

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