Karussell und Schiffschaukel werden zur coronagerechten kleinen Schaustellerei ab dem „Kerwe-Wochenende“ über die großen Ferien

Kinderfreude in der City und im Westen

Weinheim. Keine Frage, ohne Schausteller wäre das Leben ärmer, Kinderaugen leuchten seltener ohne die Karussells, Schiffschaukeln und andere Jahrmarkt-Fahrgeschäfte. Im Coronajahr gehören die Schausteller zu den Branchen, die am meisten betroffen sind – große Jahrmärkte und Volksfeste werden wohl noch eine Weile ausfallen.

Manche Kommunen suchen daher im Moment nach Auswegen: Für die Kinder, die dieses Jahr auch mehr als sonst in den Ferien zuhause sind – und für die Schausteller, die ums wirtschaftliche Überleben kämpfen. Und das alles nach den Corona-Verordnungen.

Zu diesen Kommunen gehört auch Weinheim.

Die Stadt macht den Weg frei für eine Kleine Schaustellerei, zunächst im August in der City, dann ab September die letzten beiden Ferienwochen in der Weststadt. Dabei arbeitet das Amt für Touristik, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Verein „Lebendiges Weinheim“ zusammen, denn die Kinderfreuden in der Stadt sollen natürlich auch Kunden anlocken. Und in der Weststadt in bewährter Weise mit dem Weststadtverein „Pro West“; auch dessen Weststadtfest im Juni musste ja wegen Corona abgesagt werden. Oberbürgermeister Manuel Just hatte schon neulich im Gemeinderat bekräftigt, dass die Schausteller auf solche wirtschaftsfördernde Maßnahmen der Stadt angewiesen seien und auf ihre Stadt zählen können.

Symbolträchtig am Wochenende der ausgefallenen Altstadt-Kerwe (ab 8. August) wird der Weinheimer Schaustellerbetrieb Edgar Heckmann am Windeckplatz ein Karussell aufstellen und im Schlosspark auf der kleinen Wiese vor der Terrasse eine Schiffschaukel. Die Fahrgeschäfte sind dann über die Ferien täglich von 11 Uhr  bis 20 Uhr in Betrieb.

Die Kleine Schaustellerei wechselt dann am 31. August in die Weststadt auf die Grünanlage in der Blumenstraße. Auch hier haben Vereinsvorsitzende Stella Kirgiane-Efremidou und Edgar Heckmann ein Konzept erarbeitet, das eine Einhaltung der Corona-Regeln gut möglich macht. Die Geschäfte stehen weit genug voneinander entfernt, so dass die Abstände eingehalten werden können. Ein Hygienekonzept wird außerdem dem Ordnungsamt vorgelegt.

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