Konjunkturabschwächung der Südwestwirtschaft

Im 1. Halbjahr 2019 lag Baden-Württembergs reale Wirtschaftsleistung auf Vorjahresniveau

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Symbolfoto: envato

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Baden-Württembergs lag im 1. Halbjahr 2019 gemäß den vorläufigen Wirtschaftszahlen des Arbeitskreises »Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder« auf dem Vorjahresniveau. Für Deutschland ergab sich ein leichtes Plus des preisbereinigten BIP gegenüber dem 1. Halbjahr 2018 von 0,4 %. Im Bundesländervergleich lag die Wirtschaftsentwicklung in Baden-Württemberg in den ersten 6 Monaten 2019 damit im unteren Drittel.

Hintergrund für die zu beobachtende Konjunkturabschwächung der baden-württembergischen Wirtschaft ist vor allem das Ausbleiben der Wachstumsimpulse in dem für die Südwestwirtschaft bedeutsamen Verarbeitenden Gewerbe. Insbesondere die Unsicherheiten im Außenhandel wirkten sich rückläufig auf die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe aus. Das schlägt sich vor allem in Bundesländern, wie Baden-Württemberg, mit einem relativ hohen Industrieanteil nieder. Insgesamt verbuchte die Südwestindustrie im ersten Halbjahr 2019 preis- und arbeitstäglich bereinigt ein deutliches Auftragsminus (−6,2 %) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresergebnis. Damit zusammenhängend blieb auch die Industrieproduktion in den Monaten Januar bis Juni 2019 preis- und arbeitstäglich bereinigt hinter dem Vorjahresergebnis zurück (−1,1 %).

Diese rückläufige Entwicklung wurde durch den positiven Wachstumstrend im Dienstleistungsbereich aufgefangen. Dort verzeichneten unter anderem der zusammengefasste Wirtschaftsbereich »Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation« sowie die »Unternehmensdienstleister« Wertschöpfungszuwächse. Zudem trug auch das Baugewerbe erneut im 1. Halbjahr 2019 zum Wachstum bei.

Weitere Informationen zu den regionalen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen stehen im Internetangebot des Arbeitskreises »Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder« (VGRdL) zur Verfügung.

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