Konjunkturdaten März 2020: Umsatzeinbruch auch im Kraftfahrzeughandel

Zahl der Beschäftigten im Südwesten stabil

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Symbolfoto: envato

Nach vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik im Kfz-Handel (einschl. Instandhaltung und Reparatur von Kfz) ging der Umsatz im baden-württembergischen Kraftfahrzeughandel im März 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 16,6 % und real um 17,7 % zurück. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, blieb im gleichen Zeitraum die Zahl der Beschäftigten des Kraftfahrzeughandels, Vollzeitbeschäftigte wie Teilzeitbeschäftigte, mit jeweils +0,4 % nahezu konstant.

Die Corona-Krise prägt damit im März 2020 auch die Konjunkturdaten für den Kraftfahrzeughandel. Denn die Schließung von Einzelhandelsverkaufsstellen Mitte März und Verhaltensänderungen der Konsumenten trafen auch den stationären Fahrzeughandel. Autohäuser durften zwar weiter Servicedienstleistungen wie Wartung und Reparaturen anbieten, im Ladengeschäft aber keine Fahrzeuge mehr verkaufen. Der Online-Handel und auch der Verkauf via Telefon waren weiter erlaubt.

Im »Handel mit Kraftwagen« brachen die Umsätze um über ein Fünftel ein (nominal: −21,2 %; real: −22,5 %), im »Handel mit Kraftwagenteilen und –zubehör« (nominal: −8,5 %; real: −8,5 %) und im »Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern« (nominal: −7,8 %; real: −9,2 %) um jeweils knapp ein Zehntel. In der »Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen« (nominal: −3,1 %; real: −4,7 %) waren die Umsatzeinbußen weniger ausgeprägt.

Hinsichtlich der Beschäftigtenentwicklung zeigten sich die Wirtschaftsgruppen des Kraftfahrzeughandels im März 2020 uneinheitlich: Zuwächsen im »Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und –zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern« (+2,6 %) und im »Handel mit Kraftwagen« (+1,4 %) stehen Rückgänge bei »Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen« (−0,2 %) und bei »Handel mit Kraftwagenteilen und –zubehör« (−2,0 %) gegenüber.

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