Bleiben Sie informiert  /  Sonntag, 16. August 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Kreisforstamt Rhein-Neckar: Im Frühwinter 2020 werden 39.000 Bäumchen von 17 verschiedenen Baumarten gepflanzt  

18. Dezember 2020 | Kultur, Leitartikel, Metropolregion, Natur & Umwelt

(Foto Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Schönes Licht- und Schattenspiel: Kreisforstamt pflanzt im Frühwinter 2020 auf verschieden Waldflächen im Kreis 39.000 Bäumchen von 17 verschiedenen Baumarten.

„Für die Wälder im Rhein-Neckar-Kreis war der Sommer 2020 eine große Herausforderung“, weiß Manfred Robens, Leiter des Kreisforstamtes des Rhein-Neckar-Kreises und sagt weiter: Ein Teil der Bäume war durch die heißen und trockenen Sommer der Vorjahre schon massiv geschwächt und dadurch anfällig für Schädlinge. Deshalb stehen die Försterinnen und Förster im Landkreis, aber auch zahlreiche private und kommunale Waldbesitzende, vor großen Herausforderungen. Der Wald muss fit für den Klimawandel und somit zukunftsfähig gemacht werden.“

In erster Linie setzen die Försterinnen und Förster dabei auf natürliche Prozesse, d.h. die Bäume sollen sich selbstständig vermehren. Hilfe erhalten sie dabei von Waldbewohnern wie dem Eichhörnchen und dem Eichelhäher, die Eicheln und Bucheckern als Wintervorrat in den Boden bringen. Die Försterinnen und Förster im Rhein-Neckar-Kreis steuern diesen Prozess aktiv durch ihren Waldbau – das Wechselspiel von Licht und Schatten schafft dabei Struktur- und (Baum-)Artenvielfalt.

Doch in den letzten Jahren kam es immer häufiger zu erzwungenen Holznutzungen in Folge der Klimaveränderung. Das Resultat sind Freiflächen. Auf diesen haben es junge Bäume schwer, weil sie dort mit anderen Pflanzen wie Brombeere, Adlerfarn, Kermesbeere oder spätblühender Traubenkirsche um Wasser und Nährstoffe konkurrieren. „Um auch auf solchen Flächen wieder einen gemischten, strukturreichen Wald zu begründen, unterstützen die Forstleute die Naturverjüngung gezielt durch die Pflanzung von Baumarten wie der Eiche, die trockenheits- und wärmetolerant ist. Diese Eigenschaft haben auch einige seltenere Baumarten wie die Elsbeere, Winterlinde, Flaumeiche, Esskastanie, Kirsche, Spitzahorn und Speierling“, erläutert Mario Herz vom Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises.

Insgesamt werden im Frühwinter 2020 in den Kommunal- und Privatwäldern, die das Kreisforstamt betreut, rund 39.000 Bäumchen von 17 verschiedene Baumarten gepflanzt – am häufigsten die heimische Traubeneiche, gefolgt von Elsbeere und Hainbuche. Straucharten wie Holunder, Kornelkirsche und Schlehe ergänzen die Palette und tragen zu einer naturnahen Waldrandgestaltung bei.

Das könnte Sie auch interessieren…

Weltkindertag bei der Solawi-Ma-Süd

Familienfest zum Weltkindertagbei der Solawi-Ma-Süd: „Für eine nachhaltige Zukunft“ Solidarische Landwirtschaft Ma-Süd lädt am 20. September zum Mitmachen, Entdecken und Feiern ein Anlässlich des Weltkindertags veranstaltet die Solawi-Ma-Süd am Sonntag, 20. September...

Zwei leichtverletzte Kinder nach Unfall mit E-Scooter

Zwei Kinder bei Unfall mit E-Scooter ohne Bremsanlage leicht verletzt Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr kam es in der Bergstraße in Weinheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Minderjährige auf einem E-Scooter leicht verletzt wurden. Ein 13- und ein 14-Jähriger...

42-Jähriger bedroht Polizeibeamte und landet in der Zelle

Aggressiver Gehwegparker leistet Widerstand gegen Polizei Am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr forderten Mitarbeiter der Stadt Heidelberg im Erlenweg Unterstützung durch die Polizei an. Hintergrund war ein 42-jähriger Mann, der sein Fahrzeug auf dem Gehweg abgestellt hatte...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise