Ludwigshafen setzt auf Elektromobilität

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Symbolfoto: envato

Mit 25 E-Fahrzeugen, darunter 18 Personenkraftwagen und sieben Nutzfahrzeugen, konnte die Stadt Ludwigshafen dank Fördermittel des Bundes ihren Fuhrpark ausstatten. E-Mobilität zu stärken, ist ein Teil des Masterplans Green City. Die entsprechenden Förderanträge beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stellte der Bereich Umwelt, die Fahrzeuge beschaffte der Wirtschaftsbetrieb der Stadt Ludwigshafen (WBL) und die Technischen Werke (TWL) installierten die Ladeinfrastruktur.

„Der Ausbau der Elektrofahrzeugflotte unseres städtischen Fuhrparks hilft Ludwigshafen, einen zusätzlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten und gleichzeitig das Maß an Mobilität zu erhalten, um uneingeschränkt den Verpflichtungen der Verwaltung nachzukommen. Dies gelingt, weil die Stadtverwaltung sowie WBL und TWL sich gemeinsam diesem Ziel verpflichtet sehen und auch konsequent umsetzen“, betonte Beigeordneter Andreas Schwarz bei der Präsentation der Fahrzeuge am Freitag, 18. Oktober 2019, auf dem Betriebsgelände des WBL am Kaiserwörthdamm. Klimaschutzbeauftragter Prof. Dr. Joachim Alexander unterstrich: „Mit der deutlichen Verstärkung der städtischen E-Fahrzeugflotte nimmt die Stadtverwaltung auch ihre Vorbildfunktion wahr und kann zusätzliche Glaubwürdigkeit für Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität gewinnen.“ Rainer Ritthaler, Leiter des Bereichs Umwelt, freute sich, dass mit dem Ankauf der E-Mobile die Luftqualität in Ludwigshafen weiter verbessert werden kann. „Auch können wir dafür Sorge tragen, dass der Stickstoffdioxid-Immissionsgrenzwert an der Messstelle Heingistraße eingehalten werden kann“, so Ritthaler.

Peter Nebel, Werkleiter des WBL, ergänzte: „Vor allem bei PKW- und leichten Nutzfahrzeugen wird der Elektroantrieb die nächsten Jahre weiter auf dem Vormarsch sein. Als Dienstleister für die Stadtverwaltung und die städtischen Tochtergesellschaften setzt sich der WBL daher für den verstärkten Einsatz von Elektrofahrzeugen im Fuhrpark ein.“

 

Der Bund hatte nach dem Dieselgipfel das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017/2020“ aufgelegt, das die Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Beschaffung von Elektromobilen und Ladeinfrastruktur beinhaltet. Auf den Förderaufruf vom Dezember 2017 beantragte Ludwigshafen im Januar 2018 die Beschaffung der 25 E-Fahrzeuge sowie der dazugehörige Ladeinfrastruktur über insgesamt 571.035 Euro. Den Zuwendungsbescheid mit einer Förderquote von 90 Prozent der Mehrkosten zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor erhielt die Stadt Ende Juni 2018.

Mit rund 190.000 Euro förderte das Verkehrsministerium Rheinland-Pfalz die Umbauarbeiten am Kaiserwörthdamm, die für das Installieren der Ladesäulen notwendig waren. Insgesamt wurde der Stadt Ludwigshafen von diesem Ministerium eine Million Euro für weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zugesagt.

 

Wie geht es weiter

Bei Förderaufrufen sollen weitere Anträge zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur gestellt werden. Ein

Antrag läuft zurzeit beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur über zusätzliche 19 Elektro-Pkws und Ladesäulen mit insgesamt 271.645 Euro. Die Stadt hofft auch hier auf eine Förderquote von 90 Prozent.

Außerdem wurde über die Landesmittel des Verkehrsministeriums Rheinland-Pfalz auch ein Elektromobilitätskonzept gefördert, das umzusetzen sein wird.

 

Neue E-Ladestationen: TWL unterstützte Stadt Ludwigshafen beim Ausbau der Elektromobilität

Die Ladeinfrastruktur für die Dienstfahrzeuge installierten TWL. Bereits beim Stellen des Antrags auf Mittel aus dem Bundes-Förderprogramm „Elektromobilität“ und dem Aktionsprogramm des Landes „Saubere Mobilität“ nahm TWL für die Stadt Ludwigshafen eine beratende Funktion ein. Seit der Antrag im November 2018 bewilligt wurde, kümmerte sich der Energiedienstleister um die Vorbereitung der notwendigen Infrastruktur.

Nun gibt es insgesamt 38 Ladepunkte, jeweils zwölf beim Entsorgungsbetrieb und beim Bereich Grünflächen und Friedhöfe, zehn bei der Stadtentwässerung und vier weitere im Stadtgebiet.

Dieter Feid, Kaufmännischer Vorstand von TWL: „Im innerstädtischen Verkehr sind Elektrofahrzeuge ein wichtiger Baustein, um Emissionen zu senken. Als moderner Energiedienstleister in städtischem Eigentum leisten wir mit der Errichtung von öffentlichen und privaten Ladesäulen seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Elektromobilität in unserer Region in Fahrt kommt. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Expertise die notwendigen technischen Voraussetzungen schaffen können, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Ludwigshafen künftig mit E-Fahrzeugen unterwegs sein können.“ TWL geht hier bereits mit gutem Beispiel voran: So ist beispielsweise die Ableseflotte des Tochterunternehmens TWL Metering seit vergangenem Jahr mit E-Autos zu den Kunden unterwegs.

Zukunftsfähige Technik

An allen Standorten der Stadtverwaltung installierte TWL einheitliche Ladestationen mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt. Diese sind für zukünftige Anforderungen bestens geeignet: Sie verfügen unter anderem über ein intelligentes Lastmanagement und können über eine Cloud aus der Ferne überwacht, gesteuert und abgerechnet werden. Zudem sind sie eichrechtskonform und bereits für eine bidirektionale Kommunikation nach ISO 15118 vorgerüstet. TWL verantwortete bei der Umsetzung des Projekts alle erforderlichen Tiefbaumaßnamen, Strom- und Datenkabelverlegungen sowie Installationsarbeiten. Nach der Inbetriebnahme wird TWL die Ladestationen inklusive Infrastruktur weiterhin technisch betreuen.

Zur öffentlichen Nutzung hat der Energiedienstleister bislang insgesamt 14 Ladepunkte in der Innenstadt eingerichtet.

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