Schwerer Motorradunfall auf der B 37
Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens
Wie bereits berichtet, ereignete sich in der Nacht zum Samstag ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 37 zwischen Heidelberg und Mannheim. Nach den bisherigen Ermittlungen waren zwei 22-jährige Motorradfahrer kurz nach Mitternacht in Richtung Mannheim unterwegs.
Nach Angaben von Zeugen sollen die beiden Männer über eine längere Strecke durch eine verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrweise aufgefallen sein. Kurz vor der Abfahrt nach Heidelberg-Wieblingen überholten sie eine Autofahrerin mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit rechts.
Im weiteren Verlauf verlor einer der beiden Fahrer die Kontrolle über seine Honda. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Der 22-Jährige erlitt schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite Motorradfahrer hielt anschließend mit seiner Yamaha am Fahrbahnrand an.
Am verunfallten Motorrad entstand ein Sachschaden von rund 7.000 Euro. Die beschädigte Schutzplanke wurde mit etwa 500 Euro Schaden bilanziert.
Der Verkehrsdienst Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Gegen beide Motorradfahrer besteht unter anderem der Verdacht der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen. Die Führerscheine der beiden Männer wurden beschlagnahmt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten ein Fahrstreifen sowie die Abfahrt nach Heidelberg-Wieblingen gesperrt werden. Größere Verkehrsbehinderungen entstanden dadurch nicht.










