„Feuergriffel“: Mannheimer Stadtschreiber-Stipendium startet neu
Die Stadtbibliothek Mannheim schreibt gemeinsam mit dem Förderkreis Stadtbibliothek Mannheim e.V. zum elften Mal den „Feuergriffel“ aus – ein Stadtschreiber-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur.
Bewerbungszeitraum: 1. April bis 25. September 2026
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich deutschsprachige Autorinnen und Illustratorinnen, die bereits mindestens eine Veröffentlichung in einem etablierten Verlag vorweisen können (z. B. Buch, Theaterstück, Hörspiel oder Drehbuch).
Selbstveröffentlichungen werden nicht berücksichtigt.
Das erwartet die Gewinnerin oder den Gewinner
- Gesamtförderung: 9.000 Euro
- 3.000 Euro Preisgeld
- 3.000 Euro bei Veröffentlichung des Buches
- 3.000 Euro für Aufenthalt und Kosten
- Dreimonatiger Aufenthalt in Mannheim (April–Juli 2027)
- Unterkunft in der Stadtschreiberwohnung im Turm der Alte Feuerwache Mannheim
- Unterstützung durch die Stadtbibliothek sowie Kontakte vor Ort
Während des Aufenthalts soll eine Buchidee entwickelt und umgesetzt werden. Zudem sind Lesungen, Workshops und Veranstaltungen mit Kindern, Jugendlichen und der Öffentlichkeit geplant.
Bewerbungsunterlagen
Einzureichen sind unter anderem:
- Exposé (max. 3 Seiten) & Textprobe (max. 4 Seiten, anonymisiert)
- Lebenslauf & Publikationsliste
- Motivationsschreiben (max. 2 Seiten, anonymisiert)
- Foto mit Copyright
- Kontaktdaten
Wichtig: Inhalte, die mithilfe von KI entstanden sind, müssen entsprechend gekennzeichnet werden.
Bewerbung & Kontakt
Stadtbibliothek Mannheim
Stichwort: Feuergriffel
N 3, 4
68161 Mannheim
E-Mail: [email protected]
Einsendeschluss: 25. September 2026
Jury und Auswahl
Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury, u. a. mit Vertreter*innen der Frankfurter Buchmesse, der Universität Mannheim und weiterer kultureller Einrichtungen.
Die Gewinnerin oder der Gewinner wird Ende 2026 / Anfang 2027 bekanntgegeben.
Hintergrund
Der „Feuergriffel“ gehört zu den renommierten Stipendien für Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland. Frühere Preisträger*innen sind unter anderem Saša Stanišić und Tamara Bach.











