Neue Hochgeschwindigkeits-Ladepunkte für E-Fahrzeuge am Rathaus E 5

Auf dem Parkplatz neben dem Rathaus in E 5 steht E-Autofahrerinnen und E-Autofahrern künftig ein neuer „High Power Charging“ (HPC)-Schnellladestandort für Elektroautos zur Verfügung. Dieser wurde heute gemeinsam mit dem Mannheimer Energieunternehmen MVV nach rund neun Wochen Bauzeit in Betrieb genommen. Die beiden Schnelladesäulen verfügen jeweils über zwei Ladepunkte, so dass an dieser Stelle nun insgesamt vier Ladepunkte zur Verfügung stehen: drei für die Öffentlichkeit, einer für Dienstfahrzeuge der Stadt Mannheim.

Ladestation am Rathaus mit v.l. BM Ralf Eisenhauer, BM Christian Specht, Ralf Kloepfer und OB Dr. Peter Kurz
Foto Thomas Troester

„Es ist das erklärte Ziel der Stadt Mannheim, die Luft- und Aufenthaltsqualität in der Stadt zu verbessern. Der Ausbau der Elektromobilität ist dabei ein wichtiger Schritt. Wenn aber immer mehr Menschen Elektroautos nutzten, werden natürlich auch mehr Ladepunkte gebraucht, die zugleich verträglich für den öffentlichen Raum untergebracht werden müssen. Deshalb haben wir diesen Bereich am Rathaus nun zu einem öffentlichen Parkraum umfunktioniert und entsprechende Ladepunkte geschaffen, die mit ihrer zentralen Lage und der Nähe zur Fußgängerzone sicherlich sehr gut angenommen werden“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

„Der Schnellladestandort am Mannheimer Rathaus ist der nächste Schritt beim Ausbau eines flächendeckenden Schnellladenetzes, welches neben dem Normalladenetz in der gesamten Quadratestadt verteilt entstehen soll und so die Dekarbonisierung des Verkehrs in Mannheim fördert“, betont MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer. Die neuen Schnelllade-säulen machen das Aufladen mit bis zu 300 Kilowatt möglich. Sie eignen sich insbesondere für die neue Generation von Elektroautos mit größerem Batteriepotenzial und höheren Anforderungen an schnelles Laden.

So können in der Theorie rechnerisch – bei einer Einzelbelegung – in rund 10 bis 20 Minuten 100 kWh fast vollständig geladen werden. Dies entspricht einer Reichweite von 500 Kilometern, wenn man von einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 kWh pro Kilometer ausgeht. Zum Vergleich: Bei einer herkömmlichen Ladesäule dauert der Ladevorgang bis zu 30mal länger. Wie schnell ein Fahrzeug tatsächlich geladen werden kann, hängt jedoch vom Fahrzeugtyp, der Temperatur der Batterie und weiteren Faktoren ab. Bei einer Belegung einer Ladesäule mit zwei Fahrzeugen halbiert sich die Leistung.

„Nach der Eröffnung des ersten HPC-Standorts auf dem Parkplatz P 4 am Hauptbahnhof, den wir letztes Jahr in Betrieb genommen haben, treiben wir mit der Schnellladestation am Rathaus den Ausbau der umweltfreundlichen E-Mobilität auch für Bewohner, Besucher und Kunden der Stadt voran“, konstatiert Erster Bürgermeister Christian Specht und berichtet: „Drei weitere Schnellladestationen, die ebenfalls Teil unseres Projekts MaLIS, Mannheimer Ladeinfrastruktur, sind und alle vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Klimaschutz gefördert werden, kommen in den nächsten Monaten dazu. Alle HPC-Ladepunkte sind in das e-Mobilitätsnetzwerk TENK integriert, das eine Kooperation der Städte Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim und deren Energieversorger ist. Durch TENK wird schon heute ein einfaches und bequemes elektrisches Laden im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar ermöglicht.“

„Elektromobilität wird ansprechender, je besser die Versorgung mit Ladepunkten ist. Ihre Attraktivität hängt auch davon ab, wie einfach man das Elektroauto im Alltag und täglichen Verkehr nutzen kann. Darum ist der Ausbau des Ladeinfrastrukturnetzes von enormer Bedeutung, weshalb ich mich freue, dass wir hier an zentraler Stelle neue Hochgeschwindigkeits-Ladepunkte installiert haben und auch zukünftig daran arbeiten, den Stadtraum mit weiteren Ladestationen auszubauen“, ergänzt Verkehrsbürgermeister Ralf Eisenhauer.

Die Nutzung der Ladesäulen geht so zügig wie das Laden selbst: Einfach die kostenlose App „MVV eMotion“ im Google Play Store oder im Apple Store herunterladen. So erhält man den Zugang zu den Ladesäulen von MVV sowie allen Standortpartnern, die über Roaming-Netzwerke angeschlossen sind.

Quelle: Stadt Mannheim

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