Neue Ministerin besucht Universität Mannheim

 Bedeutung der Sozialwissenschaften unterstrichen , Austausch mit Studierenden

Die neue Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg Petra Olschowski hat am Freitag die Universität Mannheim besucht. Rektor Prof. Dr. Thomas Puhl ist zugleich Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz (LRK). Die Ministerin tauschte sich auch mit Studierenden aus.

Herzlich empfangen wurde Petra Olschowski am Freitagmorgen in Mannheim von Rektor Prof. Dr. Thomas Puhl, Kanzlerin Barbara Windscheid sowie den Prorektorinnen und Prorektoren. „Wir freuen uns sehr über den Besuch von Ministerin Petra Olschowski“, sagt Puhl. „Die Hochschulen sind angesichts der Pandemie und der Energiekrise vor große Herausforderungen gestellt. Bei ihrer Bewältigung sind wir auf die Unterstützung der Politik angewiesen. Der Austausch mit der Ministerin ist daher sowohl als Rektor der Universität Mannheim als auch als Vorsitzender der LRK für mich sehr wertvoll.“

Neben dem Gespräch mit Rektor Puhl nutzte Ministerin Olschowski den Besuch in Mannheim auch, um sich mit Studierenden auszutauschen. „Wir haben insbesondere unseren Studierenden in den vergangenen beiden Jahren mit den Corona-bedingten Einschränkungen des Studienbetriebs sehr viel zugemutet. Jetzt treffen sie auch noch die Energiepreissteigerungen. Es ist mir sehr wichtig, mit den Studierenden im Gespräch zu diesen Herausforderungen zu bleiben“, sagte die Ministerin.

Besonders interessierte sich die Ministerin auch für die Forschung und Lehre im Bereich der Sozialwissenschaften an der Universität Mannheim. Das hohe Niveau wird regelmäßig in nationalen und internationalen Rankings bestätigt.

„Gerade in einer Zeit mit so gravierenden Umwälzungen und Problemen, die jeden von uns ausnahmslos in einer Weise betreffen, wie wir das nie zuvor erlebt haben, brauchen wir starke Sozialwissenschaften, um wissenschaftlich fundiert Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragen zu finden. Die Gesellschaft braucht Orientierung, die uns die Sozialwissenschaften geben können. Dazu leisten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Mannheim einen wesentlichen Beitrag“, sagte Ministerin Olschowski.

Prof. Dr. Irena Kogan, Inhaberin des Lehrstuhls für Soziologie und Gesellschaftsvergleich an der Universität Mannheim, sowie Prof. Dr. Christof Wolf, Präsident des GESIS-Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften, stellten der Ministerin die Arbeit des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) und des GESIS vor.

Die Ministerin erhielt insgesamt einen fundierten Einblick in Forschung und Lehre an der Universität Mannheim. In einem Impulsvortrag stellte Prof. Stefan Reichelstein, Ph.D., Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Leiter des Mannheim Institute for Sustainable Energy Studies (MISES), die Nachhaltigkeitsforschung an der Universität Mannheim vor.

„Bildung und Forschung helfen uns bei den zentralen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht – der Klimawandel ist eine davon. Was hier an der Universität Mannheim und an unseren Hochschulstandorten geforscht und gelehrt wird, trägt entscheidend dazu bei, Lösungen zu finden“, sagt Olschowski. „Mein Anliegen ist es, den Hochschulen in Baden-Württemberg auch weiterhin die notwendige Freiheit zu ermöglichen, auf höchstem Niveau zu forschen, zu lehren und innovativ zu sein.“

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Related posts

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Informationen...

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen