OB Würzner: „Impfen in Betrieben wichtige Säule für eine erfolgreiche Kampagne“

Besuch beim Heidelberger Blechspezialisten Autz + Herrmann

In der Produktionshalle von Autz und Herrmann in der Carl-Benz-Straße berichten die Geschäftsführer Florian Friedrich und Irina Autz bei der Pressekonferenz von Oberbürgermeister Eckart Würzner, wie es mit dem Impfen im Betrieb gelaufen ist (v.l.). Auch Mit-Geschäftsführer Michael Beck war an der Aktion beteiligt.
Foto: Philipp Rothe, 13.12.2021

(zg) Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie spielen die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eine entscheidende Rolle. Insbesondere in Betrieben, wo kaum mobiles Arbeiten oder Home-Office möglich ist, kommt es zu Kontakten und werden Ansteckungen möglich. Umso wichtiger ist es, dass die Belegschaft geimpft ist. Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat daher in einem Brief an die Unternehmen in der Stadt appelliert, sich in der Impfkampagne zu engagieren und den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Impfangebote zu machen. Besonders gut funktioniert hat das bei der Firma Autz + Herrmann, die Prof. Würzner am Montag, 13. Dezember 2021, im Gewerbegebiet Weststadt besucht hat.

„Der Kampf gegen die Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher brauchen wir für eine erfolgreiche Impfkampagne dringend das Engagement der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Das Impfen in Betrieben ist eine wichtige Säule. Viele Betriebe nehmen diese Aufgabe an – so wie hier bei Autz + Herrmann. Die Geschäftsführung um Irina Autz ist hier sehr aktiv auf die Belegschaft zugegangen, hat das Gespräch gesucht und die Vereinbarung von Impfterminen in die Hand genommen. Das ist vorbildliches Engagement, für das ich mich im Namen der ganzen Stadtgesellschaft sehr bedanke“, erklärte Oberbürgermeister Prof. Würzner.

Irina Autz erklärte: „Wir sind ein Familienunternehmen und haben eine enge Bindung zu unseren über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Gesundheit und Arbeitssicherheit unserer Belegschaft steht im Fokus unseres Handels, daher ist uns eine hohe Impfquote sehr wichtig. Darüber hinaus sehen wir bei uns eine große soziale Verantwortung, uns in der Krise aktiv um die Beschäftigten zu kümmern. Wir sind daher direkt auf die Kolleginnen und Kollegen zugegangen, haben persönlich viele Gespräche geführt und letztlich auch eigene betriebliche Impfaktionen auf die Beine gestellt.“

Hohe Impfquote und Termine für Auffrischungen organisiert

Die Impfquote in der Belegschaft von Autz + Herrmann liegt nach Unternehmensangaben mittlerweile bei deutlich über 90 Prozent. Nach ersten Impfaktionen in Kooperation mit verschiedenen Arztpraxen im Sommer 2021 hat die Geschäftsführung zudem mit den Ärztinnen Dr. Saskia Jäger und Dr. Esther Bähr im Dezember eine Booster-Impfaktion für die Beschäftigten und Partnerunternehmen angeboten. Der Rücklauf war auch hier mit etwa 70 Impfungen sehr hoch. Dabei konnten weitere Mitarbeiter von einer Erstimpfung überzeugt werden. Weiter ist geplant, mit der Kinderarztpraxis Dr. Ines Brösse und Dr. Bernhard Greiner sowie Dr. Tim Brösse (Sandhausen) Impfungen für die Kinder der Beschäftigten anzubieten.

Neben Autz + Herrmann haben weitere Heidelberger Unternehmen in einer Antwort auf den Brief des Oberbürgermeisters deutlich gemacht, dass sie die Impfkampagne mit ihren betriebsärztlichen Diensten unterstützen. Viele berichten von positiven Rückmeldungen der Mitarbeitenden. Das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft startet deshalb noch eine Aktion mit Heidelberger Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern. In kurzen Zitaten (Testimonials) verdeutlichen sie, warum und wie sie das Impfen in ihren Unternehmen tatkräftig unterstützen.

Quelle: Stadt Heidelberg

 

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