Bleiben Sie informiert  /  Mittwoch, 18. Februar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Offener Brief des Oberbürgermeisters an alle Heidelbergerinnen und Heidelberger

23. März 2020 | Gesellschaft, Heidelberg, Leitartikel, Politik

„Es kommt jetzt auf uns alle an“

Symbolfoto: Buchner

Mit einem offenen Brief hat sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner am 23. März 2020 an alle Heidelberger Bürgerinnen und Bürger gewandt und ihnen seinen Dank angesichts der notwendigen harten Einschnitte in das öffentliche Leben ausgesprochen: „Die allermeisten Menschen halten sich an die Regeln. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken. Das hilft uns allen enorm. Bitte verhalten Sie sich weiter so. Bleiben Sie zu Hause. Vermeiden Sie Kontakte, wo es nur geht. Halten Sie Abstand. Halten Sie Kontakt zu Bekannten, Freunden, Eltern, Großeltern – aber bitte per Telefon oder Soziale Medien.“

 

Würzner appelliert in seinem Brief erneut an die Verantwortung jedes Einzelnen und die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger untereinander, die es in dieser Ausnahmesituation brauche: „Es kommt jetzt auf uns alle an. Deshalb meine Bitte: Machen Sie mit. Helfen Sie Menschen, die Unterstützung benötigen. Wir leben in einer starken Gemeinschaft. Gemeinsam kommen wir am besten durch diese schwierige Zeit“, schreibt Würzner.

 

Unter anderem verweist das Stadtoberhaupt dabei auf die am gestrigen Sonntag zwischen Bund und Ländern vereinbarte Regelung, dass sich Bürgerinnen und Bürger nur noch zu zweit oder als Familie im öffentlichen Raum aufhalten dürfen. Solche harten Maßnahmen, so Würzner, seien notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern, Krankenhäuser vor einer Überlastung zu bewahren und ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen.

 

Heidelberg habe das große Glück, mit dem Universitätsklinikum eine der größten und besten Kliniken in ganz Deutschland zu haben. In seinem Brief dankt Würzner allen Beschäftigten im Gesundheitssektor, aber auch jenen, durch deren Einsatz das öffentliche Leben am Laufen gehalten werde: von der Kassiererin im Supermarkt bis hin zur Erzieherin in der Notbetreuung oder den Mitarbeitern der Müllabfuhr. Ausdrücklich lobt Würzner auch das solidarische, freiwillige Engagement, das sich in den Krisentagen in Heidelberg entwickelt habe: „Es gibt wunderbare Initiativen. Vereine, Kirchengemeinden, Jugendorganisationen oder einfach einzelne Nachbarn bieten ihre Hilfe an. Sie zeigen: Auch wenn Ihr das Haus nicht verlassen könnt, seid Ihr nicht allein. Wir sind für Euch da. Das ist großartig. Das macht unsere Heimat aus.“

 

Das könnte Sie auch interessieren…

„Irgendwie anders“ – Infoveranstaltung zu Kindern aus suchtbelasteten Familien

„Irgendwie anders“ – Infoveranstaltung zu Kindern aus suchtbelasteten Familien Das Kommunale Netzwerk für Suchtprävention und Suchthilfe der Stadt Mannheim lädt gemeinsam mit den Suchtberatungsstellen des Caritasverbandes Mannheim e.V., des Diakonischen Werks...

Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich – Polizei sucht Zeugen

Es kam am vergangenen Freitag gegen 14:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der L 594 mit der L 600. Beteiligt waren eine 84-jährige Fahrerin eines Hyundai sowie ein 25-jähriger Fahrer eines Renault. Die Seniorin war auf der L 594 in Richtung Heidelberg...

E-Bike direkt neben Besitzerin entwendet – Polizei bittet um Hinweise

Am Freitagvormittag gegen 11:30 Uhr wurde in der Straße Gleisdreieck in Heidelberg ein E-Bike gestohlen, das die Besitzerin direkt neben ihrem Fahrzeug abgestellt hatte. Die 68-jährige Frau hatte das Fahrrad aus ihrem Camper geladen und gegen einen dort abgestellten...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert