Bleiben Sie informiert  /  Samstag, 28. März 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Offener Brief des Oberbürgermeisters an alle Heidelbergerinnen und Heidelberger

23. März 2020 | Gesellschaft, Heidelberg, Leitartikel, Politik

„Es kommt jetzt auf uns alle an“

Symbolfoto: Buchner

Mit einem offenen Brief hat sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner am 23. März 2020 an alle Heidelberger Bürgerinnen und Bürger gewandt und ihnen seinen Dank angesichts der notwendigen harten Einschnitte in das öffentliche Leben ausgesprochen: „Die allermeisten Menschen halten sich an die Regeln. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken. Das hilft uns allen enorm. Bitte verhalten Sie sich weiter so. Bleiben Sie zu Hause. Vermeiden Sie Kontakte, wo es nur geht. Halten Sie Abstand. Halten Sie Kontakt zu Bekannten, Freunden, Eltern, Großeltern – aber bitte per Telefon oder Soziale Medien.“

 

Würzner appelliert in seinem Brief erneut an die Verantwortung jedes Einzelnen und die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger untereinander, die es in dieser Ausnahmesituation brauche: „Es kommt jetzt auf uns alle an. Deshalb meine Bitte: Machen Sie mit. Helfen Sie Menschen, die Unterstützung benötigen. Wir leben in einer starken Gemeinschaft. Gemeinsam kommen wir am besten durch diese schwierige Zeit“, schreibt Würzner.

 

Unter anderem verweist das Stadtoberhaupt dabei auf die am gestrigen Sonntag zwischen Bund und Ländern vereinbarte Regelung, dass sich Bürgerinnen und Bürger nur noch zu zweit oder als Familie im öffentlichen Raum aufhalten dürfen. Solche harten Maßnahmen, so Würzner, seien notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern, Krankenhäuser vor einer Überlastung zu bewahren und ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen.

 

Heidelberg habe das große Glück, mit dem Universitätsklinikum eine der größten und besten Kliniken in ganz Deutschland zu haben. In seinem Brief dankt Würzner allen Beschäftigten im Gesundheitssektor, aber auch jenen, durch deren Einsatz das öffentliche Leben am Laufen gehalten werde: von der Kassiererin im Supermarkt bis hin zur Erzieherin in der Notbetreuung oder den Mitarbeitern der Müllabfuhr. Ausdrücklich lobt Würzner auch das solidarische, freiwillige Engagement, das sich in den Krisentagen in Heidelberg entwickelt habe: „Es gibt wunderbare Initiativen. Vereine, Kirchengemeinden, Jugendorganisationen oder einfach einzelne Nachbarn bieten ihre Hilfe an. Sie zeigen: Auch wenn Ihr das Haus nicht verlassen könnt, seid Ihr nicht allein. Wir sind für Euch da. Das ist großartig. Das macht unsere Heimat aus.“

 

Das könnte Sie auch interessieren…

Osterferien im Zukunftslabor MINT

Osterferienprogramm: Technik und Programmieren für Mädchen In den Osterferien lädt das Zukunftslabor MINT gemeinsam mit den Girls’ Digital Camps zu einem vielseitigen Programm rund um Informatik, Technik und kreative digitale Projekte ein. Ziel ist es, Schülerinnen...

Sehen schenken: 1200 Brillen helfen Menschen weltweit

1.200 gespendete Brillen: GRN Green Team unterstützt Hilfsaktion für besseres Sehen weltweit Das Green Team der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar hat erneut eine erfolgreiche Brillensammel-Aktion durchgeführt. Bereits zum zweiten Mal kamen dabei rund 1.200 Brillen...

„Tod im Kännchen“ kehrt zurück

Mord, Musikfestival und Mitmach-Krimi: „Tod im Kännchen“ kehrt zurück nach Schwetzingen Schwetzingen – Spannung, Witz und kulinarischer Genuss erwarten die Gäste beim neuen Fall „Der letzte Brief“ der beliebten Mitmach-Krimireihe „Tod im Kännchen“. Statt eines...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert