Photovoltaikanlage auf Jugendverkehrsschule geht in Betrieb

E-Autos und E-Bikes – immer mehr Mannheimerinnen und Mannheimer besitzen ein Auto oder Fahrrad mit elektronischem Antrieb. Passenderweise vereinen sich beide Themen – Elektronik und Mobilität – jetzt auch bei der Mannheimer Kreisverkehrswacht.

(zg) Auf dem Dach der Jugendverkehrsschule wurde eine Photovoltaikanlage installiert, die Erster Bürgermeister Christian Specht, Thomas Köber, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Mannheim e.V., und Mannheims Polizeipräsident Siegfried Kollmar heute offiziell in Betrieb nahmen.

„Die Photovoltaikanlage auf der Jugendverkehrsschule verdeutlicht den Kreislauf Sonnenenergie – grüner Strom – Betankung von Batterien für E-Fahrzeuge. Darüber hinaus spart die Jugendverkehrsschule durch den selbstproduzierten Strom künftig etwa die Hälfte ihres Eigenbedarfs ein“, konstatierte Specht, der Beisitzer des Vereins Kreisverkehrswacht Mannheim ist. Er führte weiter aus: „Der Schwerpunkt liegt hier auf nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität, insbesondere im urbanen Raum. Es ist wichtig, das Thema Elektromobilität schon bei den jüngsten Verkehrsteilnehmern zu etablieren und ihnen auf dem Übungsgelände praxisnah beizubringen, wie sich elektrisch betriebene Fahrzeuge im Straßenverkehr verhalten.“

Neben Kindern und Jugendlichen können bei der Jugendverkehrsschule auch ältere Menschen beispielsweise Pedelec-Kurse besuchen, um zu lernen, wie sie mit den schnellen E-Bikes umgehen und worauf im Straßenverkehr zu achten ist. Aber auch das Fahrverhalten von E-Autos kann vor Ort mit einem Fahrzeug der Kreisverkehrswacht getestet werden.

„Die Mannheimer Kreisverkehrswacht war die erste, die bereits 2017 ein E-Auto in die Ausbildung miteingebaut hat, unterstützt durch die Dietmar-Hopp-Stiftung“, berichtete Mannheims ehemaliger Polizeipräsident Thomas Köber. „Die E-Mobilität verändert unseren bislang gewohnten Straßenverkehr immer mehr, was sich beispielsweise an dem nahezu lautlosen Fahren, aber auch an dem schnellen Beschleunigen oder dem andersartigen Bremsweg zeigt. Mangels Erfahrung und fehlendem Wissen – sowohl bei den Fahrern als auch bei anderen Verkehrsteilnehmern – kommt es leider auch immer wieder zu Unfällen. Hier wollen wir mit unseren Programmen entgegenwirken und schulen.“

Die Photovoltaikanlage auf dem Flachdach der Jugendverkehrsschule hat eine Größe von ca. 720 m², was einer Fläche von knapp drei Tennisplätzen entspricht. Sie umfasst insgesamt 232 Module, mit denen künftig jährlich mehr als 90.000 kWh erzeugt werden können. Das entspricht in etwa der Strommenge, die 30 Einfamilienhäuser pro Jahr benötigen. Zudem sollen mithilfe der Photovoltaikanlage künftig rund 33 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Die Kosten für die Photovoltaikanlage liegen bei rund 117.00 Euro, die über den Klimafonds der Stadt Mannheim finanziert werden.

Quelle: Stadt Mannheim

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