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Queer Festival Heidelberg: Diskussionsabend „Geoutet arbeiten“ am Freitag, 23. Oktober

16. Oktober 2020 | Heidelberg

Über die Situation offen lebender LSBTTIQ-Menschen in Arbeit und Beruf

Wie verlaufen Outings im Beruf und wie ist der Arbeitsalltag als geoutete LSBTTIQ-Person? LSBTTIQ ist die Abkürzung von lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, trans*gender, intersexuell und queer. Zum Diskussionsabend „Geoutet arbeiten“ laden das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg und das Queer Festival Heidelberg am Freitag, 23. Oktober 2020, in den Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg, herzlich ein. Es geht dabei um die Situation offen lebender LSBTTIQ-Menschen in Arbeit und Beruf. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung per E-Mail an lsbttiq@heidelberg.de bis Donnerstag, 22. Oktober 2020, unter Angabe von Name und Adresse aller angemeldeten Personen und daraufhin erhaltener Bestätigung möglich.

 

Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Wolfgang Erichson diskutieren Anastasia Biefang (Kommandeurin des Informationstechnikbataillons 381 der Bundeswehr), Tessa Ganserer (Mitglied des Bayerischen Landtags), Anja Kunad (Support Manager, SAP SE), Simona Maier (Winzerin) und Adrian Rehberger (Polizeihauptkommissar). Durch den Abend führen Johannah Illgner (Inhaberin und Geschäftsführerin PlanW) und Danijel Cubelic (Leiter des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg).

 

Am 11. Oktober ist Coming Out Day. Auch heute noch gehen die meisten Menschen in unserer Gesellschaft davon aus, dass Personen cis-geschlechtlich (nicht transsexuell oder transgender) und heterosexuell sind, wenn sie sich nicht explizit anders dazu äußern. Das äußere Outing stellt daher viele lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, trans*gender, intersexuelle und queere Menschen immer wieder vor Herausforderungen. Gerade in Bezug auf das Arbeitsleben berichten Menschen verstärkt von Angst vor dem Outing.

 

Heidelberg setzt sich für familiäre, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ein

 

Mit der Charta der Vielfalt setzt sich die Stadt Heidelberg dafür ein, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist, also zur Wertschätzung aller Mitarbeiter*innen des Unternehmens beiträgt – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Der Schutz vor Diskriminierung von LSBTTIQ-Menschen ist ein wichtiges Anliegen. Die Stadt Heidelberg fördert daher eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte, die kontinuierlich zur Verbesserung von Chancengleichheit und gleichberechtigter Teilhabe beitragen. Seit September 2020 ist Heidelberg Mitglied im „Rainbow Cities Network“.

 

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