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Rhein-Neckar: Weitere Personen in Asylunterkunft positiv getestet

15. April 2020 | Gesellschaft, Metropolregion, Oggersheim

In der Asylunterkunft in Oggersheim, in der Anfang April Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, sind inzwischen alle Bewohner auf das Virus getestet worden. Insgesamt sind mittlerweile 59 Bewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Entsprechend der Vorgaben des Gesundheitsamtes hat die Stadt Ludwigshafen die positiv Getesteten sowie ihre direkten Kontakte aus der Asylunterkunft herausgeholt und an anderen Standorten im Stadtgebiet untergebracht.

Die Stadtverwaltung versorgt die Bewohner an allen Standorten mit drei Mahlzeiten am Tag und ist derzeit dabei, Möglichkeiten der Freizeitgestaltung einzurichten. Sozialdezernentin Beate Steeg ist täglich in den Einrichtungen und erläutert persönlich das Vorgehen der Stadtverwaltung. Am Ostermontag und am gestrigen Dienstag war Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck ebenfalls vor Ort, um mit den Bewohnern zu reden.

„Wir wissen, dass die Situation für alle Beteiligten, die nun in Quarantäne müssen, nicht einfach ist. Darum arbeiten sehr viele Menschen gerade daran, den Bewohnern den Alltag zu erleichtern. Wir erklären ihnen unser Handeln transparent und hoffen auf die Mitwirkung jedes einzelnen. Mein Dank gilt nach wie vor allen, die uns mit Rat und Tat unterstützen. Nur gemeinsam können wir die Verbreitung des Virus eindämmen“, sagt OB Steinruck. Die medizinische Versorgung in Bezug auf das Coronavirus wird durch mobile Untersuchungsteams des Klinikums Ludwigshafen und der Bundeswehr gewährleistet. Für die sonstige medizinische Versorgung wurde die Kassenärztliche Vereinigung um Unterstützung gebeten. Bei Bedarf wird auch

 

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eine psychologische Versorgung ermöglicht. „Alle Bewohner an allen Standorten sind gut versorgt und alle sind in einem guten gesundheitlichen Zustand. Sollte sich der Zustand bei Bewohnern verschlechtern, werden diese natürlich ins Klinikum verlegt“, ergänzt Sozialdezernentin Beate Steeg.

Sofern die Bewohner in Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind, hat die Stadtverwaltung – wenn dies von den Betroffenen gewünscht wurde – mit dem jeweiligen Arbeitgeber Kontakt aufgenommen und ist dabei auf Verständnis im Umgang mit der Quarantäne gestoßen.

Alle positiv Getesteten werden nach Ablauf von 14 Tagen erneut getestet. Alle, die dann negativ getestet werden, können sukzessive zurück in ihre ursprüngliche Unterkunft umziehen.

 

 

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