Rücksichtskampagne auf dem Neckardamm
Die Stadt Mannheim setzt in diesem Jahr ihre Plakatkampagne für mehr Rücksicht zwischen Fuß- und Radverkehr auf dem Neckardamm fort. Die Plakate sind erneut auf dem stark frequentierten Abschnitt des überregionalen Neckartalradwegs zwischen Fernmeldeturm und der Straßenbahnhaltestelle Holbeinstraße zu sehen. Unter dem Motto „Miteinander. Füreinander.“ und dem Hashtag #uffbasse sollen alle Verkehrsteilnehmenden für ein respektvolles und achtsames Miteinander sensibilisiert werden.
Neu in diesem Jahr ist der Einsatz von Kreidespray-Markierungen auf dem Abschnitt zwischen Neuostheim und Seckenheim. Damit wird die bestehende Plakatkampagne räumlich erweitert, sodass die Botschaft für mehr Rücksichtnahme erstmals auch bis nach Seckenheim sichtbar ist.
Bürgermeister Ralf Eisenhauer betont, dass auf den Wegen täglich Menschen mit ganz unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen unterwegs seien, etwa zu Fuß, mit dem Rad, dem Kinderwagen, dem Rollator oder in Begleitung eines Hundes. Damit dieses Miteinander funktioniere, brauche es mehr als Regeln. Es sei notwendig, Aufmerksamkeit, Verständnis und die Bereitschaft aufzubringen, sich aufeinander einzulassen. Rücksicht sei kein Hindernis, sondern eine Haltung, die allen zugutekommt. Wer sich bewusst mache, dass der Raum gemeinsam genutzt werde, schaffe ein Umfeld, in dem sich jede und jeder sicher und respektiert bewegen könne.
Die regionale Biberroute auf dem Neckardamm bildet nicht nur das Ende des Neckartalradwegs, sondern verbindet Mannheim und Heidelberg miteinander. Gleichzeitig verknüpft sie die Mannheimer Innenstadt mit den Stadtteilen Neuostheim, Seckenheim und Feudenheim. Die Strecke eignet sich ideal für den täglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Gerade in den Sommermonaten nutzen viele Mannheimerinnen und Mannheimer die Route für Sport und in ihrer Freizeit. Auf dem stark frequentierten Weg ist gegenseitige Rücksichtnahme daher besonders wichtig.
Foto: Stadt Mannheim












