Schwetzingen: Bürgermeister Steffan dankt allen beteiligten Einsatzkräften / Zusammenspiel der Feuerwehren und Rettungsdienste verlief reibungslos / seit Dienstagabend alle Wohnungen wieder mit Strom versorgt

Nach Brand in der Nordstadt:

Symbolfoto: Julian Buchner

Am vergangenen Samstagnachmittag, 17. August,  war es in den beiden Häusern Tilsiter Weg 4+6 in der Schwetzinger Nordstadt zu einem Elektroanlagenbrand im Keller gekommen. Dort brannten zwei Stromverteiler, wodurch es zu Rauchentwicklung und einem Stromausfall in zahlreichen Wohnungen der Großwohnanlage kam. Beide Gebäude wurden aufgrund der Rauchentwicklung umgehend evakuiert, so dass 87 Bewohner/innen während des rund fünfstündigen Einsatzes vom Deutschen Roten Kreuz sowie den Maltesern Rettungsdiensten betreut werden mussten. Der DRK Ortsverband Oftersheim errichtete dafür zwei beheizte Zelte und leistete in diesen auch medizinische und seelsorgerische Hilfe. Der Kaufland Supermarkt spendete Getränke und Verpflegung für die Bewohner/innen.

Bei der Brandbekämpfung halfen der Schwetzinger Feuerwehr um Kommandant Walter Leschinski noch die Freiwillige Feuerwehr Brühl und die Berufsfeuerwehr Heidelberg. Letztere stellte für die Bekämpfung des Kabelbrands Kohlendioxidgas zur Verfügung, was für ein rückstandsfreies Löschen sorgte, ohne weitere Schäden an der Elektroanlage der Wohngebäude anzurichten. Nach dem erfolgreich beendeten Einsatz konnte der Großteil der Bewohner/innen gegen 21.30 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Um die von dem Brandschaden betroffenen elf Wohnungen wieder mit Strom zu versorgen, war seit Samstag die Schwetzinger Firma Metz im Einsatz. Für fünf in diesen Wohnungen lebenden Familien, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen konnten, organisierte die Stadt vorübergehend Zimmer im Achat Hotel.

Die gute Nachricht: Seit Dienstagabend, 22.30 Uhr, ist die Stromversorgung wiederhergestellt und alle Bewohner/innen konnten zurückkehren.

 

Da während des Einsatzes die Friedrich-Ebert-Straße gesperrt wurde, öffnete die Feuerwehr die Notzufahrt zur Nordstadt für den Verkehr. Insgesamt 113 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei, der Malteser, Johanniter und des DRK waren im Einsatz. Zudem waren Kreisbrandmeister Udo Denz, Bürgermeister Matthias Steffan und Ordnungsamtsleiter Pascal Seidel vor Ort um sich ein Bild vom Einsatz zu machen. Bürgermeister Steffan dankte allen am Einsatz beteiligten sowie dem Hausmeister der Wohnanlage für die schnelle und professionelle Hilfe und dankte insbesondere auch den Bewohner/innen für deren besonnenes und ruhiges Verhalten in dieser Ausnahmesituation. Auch Feuerwehrkommandant Walter Leschinski  freute sich über die gute Kommunikation und Zusammenarbeit aller Rettungskräfte. Diese habe sehr gut funktioniert.

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