Stadt Heidelberg ehrte ehrenamtlich Engagierte mit der Bürgerplakette

Auszeichnungen für außergewöhnlichen Einsatz für die Mitmenschen und das Gemeinwohl

 

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (vorne, 2. von rechts) ehrte engagierte Persönlichkeiten mit der Bürgerplakette der Stadt Heidelberg.
©Philipp Rothe

Herausragendes bürgerschaftliches Engagement für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl – das zeichnet die Personen aus, die am Mittwochabend, 20. November 2019, mit der Bürgerplakette der Stadt Heidelberg geehrt wurden. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner überreichte die 27 Auszeichnungen bei einer Feierstunde im Großen Rathaussaal.

 

„Tag für Tag stellen Sie Ihre Mitmenschen in den Mittelpunkt: Sie engagieren sich für Erkrankte und Menschen mit Behinderungen. Sie setzen sich für Ihren Stadtteil und die vielen Vereine in unserer Stadt ein. Sie unterstützen Geflüchtete und andere bedürftige Menschen. Heute stehen Sie selbst im Mittelpunkt und erhalten durch die Auszeichnung mit der Bürgerplakette der Stadt Heidelberg die Aufmerksamkeit, die Ihnen gebührt. Im Namen der Stadt Heidelberg, des Gemeinderates und der gesamten Stadtgesellschaft möchte ich Ihnen meinen herzlichen Dank für Ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement aussprechen“, sagte Oberbürgermeister Prof. Würzner.

 

Mit der Bürgerplakette 2019 wurden in den Stadtteilen ausgezeichnet: Ludwig Hufnagel (Altstadt), Catherine Mechler-Dupouey (Altstadt), Dr. Norbert Rau (Bahnstadt), Peter Hagedorn (Bergheim), Dietrich Saalfrank (Boxberg), Prof. Dr. Eckhart Ribbeck (Emmertsgrund), Christel Burkhardt (Handschuhsheim), Bernhard Heck (Handschuhsheim), Gesine Saggau (Handschuhsheim), Monika Büßecker (Kirchheim), Harald Claas (Kirchheim), Monika Grädler (Kirchheim), Günter Lang (Neuenheim), Elfriede Wiest (Neuenheim), Doris Metzger (Pfaffengrund), Michael Kraft (Rohrbach), Konstantin Waldherr (Rohrbach), Karin Wandt (Rohrbach), Hans-Georg Werner (Schlierbach), Dr. Klaus-Uwe Baron (Südstadt), Eva-Maria Eberle (Weststadt), Christoph Kölmel-Stracke (Weststadt), Ute Neureuther (Wieblingen), Elfriede Maisch-Doss (Ziegelhausen).

 

Gesamtstädtisch wurden ausgezeichnet: Syana Davis, Petra Schuck und das Projekt „Heidelberg hilft“ (vertreten durch Ulrike Heß-Emmerich, Mario Lehmann und Eva-Maria Rössy).

 

Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements

 

Die Stadt Heidelberg hat im Jahr 2001 mit der Bürgerplakette eine Ehrung geschaffen, um den Einsatz von engagierten Menschen für das Gemeinwesen in besonderer Weise anzuerkennen. Menschen, die sich durch ehrenamtlichen, persönlichen Einsatz für das Gemeinwohl verdient gemacht haben, können ausgezeichnet werden – unabhängig von ihrem Alter und von der Dauer des freiwilligen Engagements. Es können Einzelpersonen oder Gruppen geehrt werden. Seit 2013 werden maximal 27 Bürgerplaketten in einem Jahr verliehen – ein Großteil geht an engagierte Menschen aus den Stadtteilen, die übrigen Bürgerplaketten sind für gesamtstädtische Vorschläge reserviert.

 

Mitglieder der Stadtteilvereine, der Bezirksbeiräte, des Gemeinderats und der Stadtverwaltung schlagen jedes Jahr Personen vor. Heidelberger Bürgerinnen und Bürger können über diese Gremien ebenfalls Empfehlungen aussprechen. Der Gemeinderat entscheidet über die vorgeschlagenen Kandidaten.

 

Die Trägerinnen und Träger der Bürgerplakette 2019:

 

Ausgezeichnete Bürgerinnen und Bürger aus den Stadtteilen

 

Ludwig Hufnagel (Altstadt)

ist seit 1983 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Altstadt. Er unterstützte bei der Gründung der Jugendfeuerwehr, war stellvertretender Abteilungskommandant und 2. Vorsitzender im Förderverein der Abteilung. Bei vielen Einsätzen war er beteiligt, setzte sich für den Zusammenhalt der Mannschaft ein und gab sein Wissen weiter. Verantwortung trägt er als hauptverantwortlicher Koordinator der Abteilung bei Schlossbeleuchtungen und Brandsicherheitswachen.

 

Catherine Mechler-Dupouey (Altstadt)

ist Mitbegründerin des Interkulturellen Elternvereins e.V., der seit 1994 als Interessenvertretung von Migranten- und bikulturellen Familien Unterstützung und Projekte bietet. Sie engagiert sich auch im Arbeitskreis Migration und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises sowie beim Netzwerk „Allianz der Vielfalt“. Zehn Jahre lang war sie Mitglied des Ausländer- und Migrationsrates und hat sich auch in weiteren Ämtern wesentlich für die interkulturelle Verständigung eingesetzt.

 

Dr. Norbert Rau (Bahnstadt)

ist Gründungsmitglied und Vorstand des Stadtteilvereins Bahnstadt e.V. und seitdem als Pressewart tätig. Daneben bestritt er bis 2017 auch die Aufgabe des Mitgliedswartes. Als Pressewart und Autor ist er die treibende Kraft hinter der Bahnstadt-Info, die seit 2012 erscheint und Informationen und Artikel rund um den Stadtteil enthält. Er besucht für die Bahnstadt-Info zahlreiche für die Bahnstadt wichtige Veranstaltungen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Identitätsfindung des Stadtteils.

 

Peter Hagedorn (Bergheim)

engagiert sich seit 1965 für die Segler-Vereinigung Heidelberg 1932 e.V., insbesondere als Hafenmeister und Ausbilder. Bis 2018 trug er Verantwortung für Funktionsfähigkeit, Ausbau und Sicherheit des Hafens und betreute die Vereinsboote. Beim Umbau des Vereinsheims war er federführend tätig. Auch die Umstrukturierung des Vereins 2000 erfolgte unter seiner Mitwirkung. Er prägte den Verein und hat ihn auf seinem Weg zum heutigen Profil maßgeblich beeinflusst.

 

Dietrich Saalfrank (Boxberg)

engagiert sich seit über 30 Jahren im VdK-Ortsverband Boxberg-Emmertsgrund, seit 2010 als 2. Vorsitzender und Schriftführer. Er kümmert sich um sozialpolitische Belange, Besuchsdienste, Versammlungen und Feierlichkeiten und verfasste die Chronik „Ein Rückblick auf 50 Jahre ehrenamtliche Sozialarbeit“. Viele Jahre setzte er sich als Elternvertreter sowie in der evangelischen Boxberggemeinde ehrenamtlich ein. Für den Stadtteilverein fertigte er 1977 das Vereinswappen.

 

Prof. Dr. Eckhart Ribbeck (Emmertsgrund)

engagiert sich seit mehreren Jahren als Vorsitzender der Bürgerinitiative em.art – Kunst im Emmertsgrund e.V. Sein Einsatz umfasst die Organisation von zahlreichen Kunst- und Partizipationsprojekten zur Gestaltung und künstlerischen Ausstattung des Stadtteils. Mehrere große Ausstellungen im Bürgerhaus und Augustinum zählen dazu. All dies erfolgt in enger Kooperation mit lokalen Vereinen und dem Stadtteilmanagement. Auch die Einwerbung von Fördermitteln zählt dazu.

 

Christel Burkhardt (Handschuhsheim)

ist seit 1957 aktives Mitglied im Gesangverein GV Thalia 1919 e.V. Heidelberg-Handschuhsheim und bis heute Mitglied der Laienschauspielgruppe. Nach mehreren Jahren im erweiterten Vorstand des Gesangvereins, wurde sie 1995 zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und übt dieses Amt bis heute aus. Durch ihr großes ehrenamtliches Engagement werden zahlreiche Veranstaltungen des Vereins erst ermöglicht und der in der Vereinssatzung verankerte kulturelle Auftrag kann erfüllt werden.

 

 

 

Bernhard Heck (Handschuhsheim)

ist seit 1986 Mitglied im Pfarrgemeinderat St. Vitus. Nach der Zusammenlegung zur Seelsorgeeinheit Heidelberg-Nord trägt er dort als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und stellvertretender Vorsitzender im Stiftungsrat Verantwortung. Seit der Gründung der katholischen Stadtkirche ist er auch Mitglied im dortigen Pfarrgemeinderat sowie im Stiftungsrat – und mitverantwortlich für die finanziellen Belange der gesamten Stadtkirche. Er engagiert sich zudem für den Feldkindergarten St. Vitus.

 

Gesine Saggau (Handschuhsheim)

ist seit vielen Jahren im Seniorenzentrum Hanschuhsheim ehrenamtlich tätig. Sie wird als unentbehrliche Leiterin mehrerer Arbeitskreise sehr geschätzt, in denen den Bedürfnissen der älteren Menschen Rechnung getragen wird. Ähnlich wichtig ist ihre engagierte Mitarbeit im Arbeitskreis „Älter werden in Handschuhsheim und Neuenheim“. Durch ihre ehrenamtliche Arbeit wurde das Seniorenzentrum für ältere Mitmenschen zu einem attraktiven Mittelpunkt im Stadtteil.

 

Monika Büßecker (Kirchheim)

ist im Karneval langjährig und vielfältig engagiert. Zunächst kam sie als Betreuerin in das Team des Mädchenballetts und nähte viele Jahre Solisten-Uniformen, Schautanzkostüme und Gardeuniformen für die Junioren- und die Jugendgarde. Noch heute ist sie als Näherin für den Schautanz der Großen und Kleinen Funken Heidelberg aktiv. Sie erhielt zahlreiche Karnevalsorden und ist Gründungsmitglied der 1. Heidelberger Guggenmusik, die „Knöllsche“, der Karnevalsgesellschaft der Polizei Heidelberg.

 

Harald Claas (Kirchheim)

engagiert sich seit über 50 Jahren bei der SG Heidelberg-Kirchheim. Seither ist er im Schüler- und Erwachsenenturnen aktiv und trainiert mehrmals wöchentlich Gruppen im Kunstturnen und Mehrkampf. Diese bestehen aus mehr als 50 Kindern und Jugendlichen. Zudem organisiert er verantwortlich seit über 45 Jahren Trainingslager im Ausland. Für die Sportler ist er ein Vorbild an Engagement und Leistungsbereitschaft sowie einer der herausragenden Trainer Heidelbergs im Kunstturnen.

 

Monika Grädler (Kirchheim)

engagiert sich seit 1995 als Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe Kirchheim. Zum großen Tätigkeitsfeld zählen die Unterstützung bei Einkäufen, Behördengängen, Arztbesuchen und vielem mehr. Kinder und Jugendliche mit Behinderung werden betreut und unterstützt, wie auch Familien, die auf Hilfe angewiesen sind oder Demenzkranke. Seit Gründung der Nachbarschaftshilfe organisiert sie mit großem Engagement sämtliche Dienste und Schulungen zur Qualifizierung der Ehrenamtlichen.

 

Günter Lang (Neuenheim)

bekleidete im Heidelberger Ruderklub 1872 und im Heidelberger Regattaverband 40 Jahre lang das Amt des Kassenwarts. Sämtliche Großprojekte und Anschaffungen wurden unter seiner finanziellen Aufsicht und Mitarbeit verwirklicht. Auch die Kommunikation des HRK wurde wesentlich von ihm betreut. Als 1999 ein junges Vorstandsteam im HRV die Arbeit aufnahm, unterstützte er mit seiner Erfahrung. Durch seine Vorbildfunktion und Hilfsbereitschaft hat er beide Vereine wesentlich geprägt.

 

Elfriede Wiest (Neuenheim)

engagiert sich seit 1999 ehrenamtlich für die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheimat St. Hedwig Seniorenheim. Ihr Engagement besteht im Besuch und in der Betreuung der Seniorinnen und Senioren. Sie leistet ihnen unter anderem Gesellschaft und gratuliert zum Geburtstag. Bis vor Kurzem begleitete sie ältere Menschen auch zu den Gottesdiensten in der Hauskapelle. Nach wie vor ist sie ihnen an den Wochenenden bei Veranstaltungen oder in der Cafeteria in vielerlei Weise behilflich.

 

Doris Metzger (Pfaffengrund)

ist engagiertes Mitglied des Organisationsteams der Emmaus-Gemeinde. Bei Festen ist sie von den Vorbereitungen bis hin zur Durchführung aktiv. Sie hilft, Kontakt zwischen der Graf-von-Galen- und anderen Schulen mit der Emmaus-Gemeinde zu pflegen. Bei Projekten wie „Kirche für Kids“ ist sie für geistig gehandicapte Kinder und junge Menschen eine wertvolle Kontaktperson und ermöglicht durch Mitwirkungsmöglichkeiten Integration im Alltag. Auch als Bezirksbeirätin und in verschiedenen Vereinen engagiert sie sich für soziale Belange im Stadtteil.

 

Michael Kraft (Rohrbach)

lenkt als stellvertretender Vorsitzender seit vielen Jahren die Geschicke des Turnerbundes 1889 Rohrbach e.V. Er engagiert sich seit rund 25 Jahren als Jugendtrainer und Betreuer im Fußball. Bei sämtlichen Veranstaltungen des Vereins ist er aktiv beteiligt und übernahm bei der 1250-Jahr-Feier in Rohrbach ebenfalls die Organisation und Leitung des Festdorfes. Bei zahlreichen weiteren Aktivitäten in Rohrbach bringt er seine Erfahrungen ein und ist eine große Stütze für den Stadtteil.

 

Konstantin Waldherr (Rohrbach)

setzt sich mit außergewöhnlichem Engagement für Vereine, kulturelle Veranstaltungen und die Gestaltung seines Stadtteils ein. 2008 wurde er zum Vorsitzenden der Sängereinheit 1910 Heidelberg-Rohrbach e. V. gewählt. Er brachte große Einsatzbereitschaft und viele Innovationen ein. Mit dem Popchor schuf er einen erfolgreichen Chor, der Generationen verbindet. Bei weiteren Ehrenämtern geht es ihm darum, das Zusammenleben zu bereichern und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen.

 

Karin Wandt (Rohrbach)

ist seit 1980 ehrenamtlich im Reit- und Fahrverein Rohrbach engagiert. Sie hat viele Jahre die Meldestelle für die Reitturniere geleitet, war zehn Jahre lang als Schatzmeisterin tätig und trug seit 2011 als zweite Vorsitzende des Vereins Verantwortung. Auch darüber hinaus war sie aktiv, indem sie Reitstunden gab, das Amt der Schriftführerin ausübte und die jährlichen Vereinsausflüge organisierte. Auch den Beitrag für das Ferienprogramm der Stadt Heidelberg hat sie gestaltet und betreut.

 

Hans-Georg Werner (Schlierbach)

hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in unterschiedlichen ehrenamtlichen Funktionen um das Gemeinwohl und seinen Stadtteil verdient gemacht. Von 1987 bis 2016 war er 1. Vorsitzender des Sängerbundes 1874 Schlierbach e.V. und begleitete zahlreiche Veranstaltungen wie das Weihnachts-, das Maiansingen oder den Seniorenherbst. Er ist zudem Vorstandsmitglied im Stadtbezirksverband des deutschen Jugendherbergswerks sowie des CDU-Stadtbezirksverbands Altstadt/Schlierbach.

 

Dr. Klaus-Uwe Baron (Südstadt)

ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Stadtteilvereins und engagiert sich derzeit als 2. Vorsitzender. Auch als Bezirksbeirat ist er aktiv und hat sich für die Demokratie und das Gemeinwohl eingesetzt. Das Zusammenleben hat er aktiv gefördert und einen großen Beitrag für die Konversion in der Südstadt und eine nachhaltige Stadtentwicklung geleistet. Seit 1972 ist er Mitglied der CDU und engagierte sich unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtbezirksverbandes.

 

Eva-Maria Eberle (Weststadt)

ist seit Jahren für ihre Mitmenschen aktiv. Sie engagiert sich im Organisationsteam des Weststadt-Sommerspektakels und im Vorstand des „Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V.“ Sie ist im Beirat des Stadtteilvereins Südstadt und all seinen Arbeitskreisen ehrenamtlich tätig. Engagiert ist sie auch im Vorstand des „Chapel e.V., Raum für Stadtkultur“ und seit über 35 Jahren in der SPD. Sie gehört dem Bezirksbeirat Südstadt seit dessen Gründung 2014 an.

 

Christoph Kölmel-Stracke (Weststadt)

ist Mitglied und seit 2017 Vorsitzender des Ältestenkreises der evangelischen Christusgemeinde in der Weststadt, die sich 2019 mit anderen Gemeinden zur Christus-Luther-Markusgemeinde zusammengeschlossen hat. Dort engagiert er sich als Mitglied verschiedener und zahlreicher Ausschüsse. Er ist eine wesentliche Stütze des gemeindlichen Lebens und des Miteinanders im Stadtteil. Immer wieder setzt er entscheidende Impulse zur Weiterentwicklung des kirchlichen Lebens.

 

Ute Neureuther (Wieblingen)

zeichnet sich durch ihr vielfältiges Engagement in Wieblingen aus. Seit 2008 trägt sie zur Prägung des diakonischen Profils in der evangelischen Kreuzgemeinde bei und leitet Projekte wie „Mahlzeit“ und „Frühstück im Winter“ für bedürftige Menschen. Ebenso gilt ihr jahrelanger Einsatz der ökumenischen Nachbarschaftshilfe, wo sie sich um vielfältige Wünsche kümmert und Hilfe ermöglicht. Auch weitere Gruppen und das Ferienprogramm der Kreuzgemeinde wären ohne ihre Arbeit nicht denkbar.

 

Elfriede Maisch-Doss (Ziegelhausen)

liegt der Erhalt des Brauchtums sehr am Herzen. Regelmäßig leitet sie den „Babbelnachmittag“ mit wechselnden Themen und detaillierter Vorbereitung. Sie führt durch das kleine „Wäscherei-Museum“ mit Geschichten rund um das „Wäschedorf“ Ziegelhausen und bringt das Brauchtum mit mundartlichen Vorträgen und in origineller Tracht zum Ausdruck. Zur Erinnerung an ihre Schulzeit hat sie auch eine Broschüre verfasst und kleine Ausstellungen selbst gestaltet.

 

Ausgezeichnete Bürgerinnen und Bürger sowie Gruppen aus gesamtstädtischen Vorschlägen

 

Syana Davis

arbeitet viele Stunden wöchentlich ehrenamtlich im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes und unterstützt das Wohl der Menschen, die besondere Hilfe brauchen. Im Ankunftszentrum in Patrick-Henry-Village übersetzt sie bei den Erstaufnahmeformalitäten ebenso wie in Kliniken, in der Universität, bei Ämtern, der Polizei und an anderen Orten. Beim Aufbau des Erstaufnahmelagers hat sie engagiert mitgearbeitet. Durch ihre Unterstützung entstand das Mutter-Kind-Haus.

 

Projekt „Heidelberg hilft“ (vertreten durch Ulrike Heß-Emmerich, Mario Lehmann und Eva-Maria Rössy)

Durch ihr besonderes Engagement gelang es Ulrike Heß-Emmerich, Mario Lehmann und Eva-Maria Rössy im Rahmen von „Heidelberg hilft“ Spenden in großer Höhe für einen Hilfsfonds der Stadt Heidelberg zu gewinnen. Dieser unterstützt geflüchtete, unbegleitete Kinder und Jugendliche. Als Mitglieder des Lions Club Altstadt waren die Geehrten auch Initiatoren für zahlreiche weitere Projekte zugunsten von Kindern und Jugendlichen.

 

Petra Schuck

hat 2004 den Verein Via Monumentum – Denkmalpflege Heidelberger Friedhöfe e.V. ins Leben gerufen. Dessen Ziel ist es, historische Grabanlagen zu erhalten. Dazu berät sie die Friedhofsverwaltung ehrenamtlich. Dank ihres Engagements konnte eine Vielzahl von Grabdenkmäler restauriert werden. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Friedhöfe – insbesondere der Bergfriedhof – in ihrer historischen Substanz und Einzigartigkeit der Nachwelt erhalten bleiben.

 

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