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Südwestindustrie im Juni 2019: Auftragsrückgang von 4,5 % zum Vorjahresmonat

12. August 2019 | Leitartikel, Metropolregion, Wirtschaft

Kräftiger Produktionsrückgang (−5,9 %) – Umsatzminus von real 3,9 %

Der Rückgang der Nachfrage nach Industrieprodukten aus Baden-Württemberg hält weiter an. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes verzeichnete die Südwestindustrie im Juni 2019 preis- und arbeitstäglich bereinigt im Vorjahresvergleich einen spürbaren Rückgang der AufträgeS1 (−4,5 %). Damit war zugleich bereits der zehnte Monat in Folge mit einem Auftragsminus zu registrieren. Insbesondere das Inlandsgeschäft ging stark zurück (−8,2 %). Aber auch bei den Bestellungen aus dem Ausland war erneut ein deutliches Minus zu verbuchen (−2,7 %). Entscheidend hierfür war ausschließlich der kräftige Rückgang aus den Ländern der Eurozone (−10,5 %). Demgegenüber gingen aus den Ländern der Nicht-Eurozone nach neun Monaten in Folge mit Rückgängen erstmals wieder mehr Aufträge ein (1,3 %). Gegenüber dem Vormonat Mai nahmen die Auftragseingänge preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt zu (0,8 %). Insgesamt verbuchte die Südwestindustrie im ersten Halbjahr 2019 preis- und arbeitstäglich bereinigt ein beachtliches Auftragsminus (−6,2 %) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresergebnis. Markant rückläufig waren dabei sowohl die Nachfrage aus dem Inland (−6,1 %) als auch das Auslandsgeschäft (−6,2 %), bei dem insbesondere die Bestellungen aus den Ländern der Nicht-Eurozone kräftig einbrachen (−7,2 %).

Die ProduktionS2 der Südwestindustrie ging im Juni 2019 preis- und arbeitstäglich bereinigt im Vorjahresvergleich den vierten Monat in Folge zurück. Der Rückgang fiel kräftig aus (−5,9 %). Auch gegenüber dem Vormonat Mai nahm der Produktionsausstoß preis-, saison- und arbeitstäglich spürbar ab (−3,4 %). Im ersten Halbjahr 2019 blieb die Industrieproduktion im Südwesten preis- und arbeitstäglich bereinigt deutlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück (−1,1 %). Die längere Zeit vorherrschende konjunkturelle Seitwärtsbewegung der Produktion wurde zuletzt durch eine den rückläufigen Auftragseingängen folgende deutliche Abwärtsbewegung abgelöst.

Der reale (d.h. preisbereinigte) UmsatzS3 der Südwestindustrie ging im Juni 2019 arbeitstäglich bereinigt spürbar zurück (−3,9 %). Ein Umsatzminus gab es sowohl mit den Inlandskunden (−6,1 %) als auch im Auslandsgeschäft (−2,4 %). Positive Impulse im Auslandsgeschäft kamen weder aus den Ländern der Eurozone (−1,3 %) noch aus der Nicht-Eurozone (−3,2 %). Auch gegenüber dem Vormonat Mai war preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt ein Umsatzrückgang zu verbuchen (−1,5 %). Insgesamt verzeichnete die Südwestindustrie im ersten Halbjahr 2019 preis- und arbeitstäglich bereinigt ein moderates Umsatzminus zum Vorjahr (−0,5 %). Die rückläufige Umsatzentwicklung ging ausschließlich von den Inlandskunden aus (−1,4 %). Die schwachen Impulse im Auslandsgeschäft (0,2 %) kamen alleine aus der Eurozone (1,4 %). Die bisherige konjunkturelle Seitwärtsbewegung der Umsatzentwicklung der Südwestindustrie geht allmählich in eine Abwärtsbewegung über.

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