29-Jähriger stirbt nach Gewahrsam in Mannheim – Todesursache noch unklar
Ein 29-jähriger Mann ist in der Nacht zum Samstag, 3. Oktober, nach einem medizinischen Notfall in einer polizeilichen Gewahrsamseinrichtung gestorben. Die genauen Umstände seines Todes sind noch unklar. Eine Obduktion ergab bislang keine Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung.
Mehrere Anrufer hatten am Freitag, 2. Oktober, gegen 21.20 Uhr einen verwirrt wirkenden Mann im Bereich des Plankenkopfs gemeldet. Er soll sich auf der Fahrbahn aufgehalten, wild gestikuliert und sich zwischen Fahrzeugen bewegt haben. Als die Polizei eintraf, war der Mann bereits von Passanten festgehalten worden.
Die Einsatzkräfte nahmen den 29-Jährigen in Gewahrsam und brachten ihn auf ein Polizeirevier. Dort wurde er aus bislang ungeklärten Gründen reanimationspflichtig. Bereits anwesende Rettungskräfte brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb der Mann wenig später.
Die Ermittlungen zum Todesfall führt das Kriminalkommissariat Mannheim der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg. Aus Gründen der Neutralität wurde noch in der Nacht zum 3. Oktober das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hinzugezogen.
Eine am 6. Oktober durchgeführte Obduktion ergab keine Anhaltspunkte für eine äußere Gewalteinwirkung. Weitere rechtsmedizinische Untersuchungen zur Klärung der Todesursache sowie die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todes dauern an.










