Auf der A6 in Fahrtrichtung Darmstadt hat sich am Samstagvormittag bei Mannheim-Wallstadt ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt.
Nach Angaben der Polizei wollte eine 41-jährige Fahrerin eines Audi Q3 gegen 11.49 Uhr den Fahrstreifen wechseln. Dabei übersah sie offenbar einen rechts neben ihr fahrenden Range Rover, der sich im toten Winkel befand. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der 66-jährige Fahrer des Range Rover nach rechts aus. Dabei prallte das Fahrzeug gegen die Leitplanke und kippte anschließend um. Der Wagen kam seitlich auf der Leitplanke zum Liegen.
Die Audi-Fahrerin wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Fahrer des Range Rover sowie sein Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden medizinisch versorgt. Zwei sechsjährige Kinder, die im Audi saßen, kamen vorsorglich ebenfalls ins Krankenhaus. Nach bisherigen Informationen handelt es sich nicht um schwere Verletzungen.
Der Sachschaden ist erheblich: Am Audi entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro, am Range Rover etwa 45.000 Euro. Die beschädigte Leitplanke schlägt mit weiteren 1.200 Euro zu Buche.
Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde der Verkehr nur über einen Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Dadurch bildete sich ein Rückstau von etwa fünf Kilometern. Gegen 13.24 Uhr konnten alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden.
Ein Rettungshubschrauber war zunächst alarmiert worden, kam jedoch letztlich nicht zum Einsatz. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat die Autobahnpolizei Mannheim-Seckenheim übernommen.












