Verwaltung setzt weiterhin auf 100 Prozent Ökostrom
Stromversorgung für 2028 bis 2031 wird europaweit ausgeschrieben – Stadt rechnet mit Kosten von rund 63 Millionen Euro
Die Verwaltung setzt weiterhin auf Strom aus erneuerbaren Energien. Für die Jahre 2028 bis 2031 soll die Stromversorgung erneut europaweit ausgeschrieben werden. Geliefert werden soll ausschließlich Ökostrom. Dies beschloss der Gemeinderats-Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner jüngsten Sitzung.
„Mit der Ausschreibung stellen wir die Versorgung städtischer Einrichtungen langfristig sicher und setzen den eingeschlagenen Weg beim Einsatz von Ökostrom konsequent fort. Gleichzeitig schaffen wir Planungssicherheit für die kommenden Jahre“, betont Bürgermeister Ralf Eisenhauer.
Von der Ausschreibung profitieren neben der Stadtverwaltung auch zahlreiche Eigenbetriebe und städtische Gesellschaften. Die neuen Stromlieferverträge sollen eine Laufzeit von vier Jahren haben und vom 1. Januar 2028 bis zum 31. Dezember 2031 gelten.
Für diesen Zeitraum wird mit einem Strombedarf von rund 255 Millionen Kilowattstunden gerechnet. Die Gesamtkosten werden derzeit auf etwa 63 Millionen Euro brutto geschätzt.
Die Ausschreibung ist bereits für das Jahr 2026 vorgesehen. Zusätzlich plant die Stadt, weitere Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden zu installieren. Dadurch soll der künftige Strombezug aus dem öffentlichen Netz reduziert werden.









