Bleiben Sie informiert  /  Freitag, 15. Mai 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Vorsicht beim Bärlauchsammeln

31. März 2023 | Das Neueste, Leitartikel, Metropolregion, Natur & Umwelt

 In unseren Wäldern wächst nun wieder der beliebte und gesunde Bärlauch. Vor allem zum Verfeinern von Suppen, Soßen, Dips und zur Herstellung von Pesto ist Bärlauch (Allium ursium) sehr beliebt. Doch Vorsicht beim Sammeln vor Verwechslungen mit den giftigen Maiglöckchen, warnt das Kreisforstamt. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte man genau hinschauen.

(Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Bärlauch mit Blütenknospen, aufgenommen im Wieslocher Dämmelwald.

Je nach Standort beginnt das Wachstum des Bärlauches Anfang bis Mitte März. Die würzigen Blätter wachsen einzeln auf dünnen, hellgrünen bis weißen Stielen. Wenn man die Blätter zerpflückt, duften sie intensiv nach Knoblauch. Oft sind auch schon die Knospen der Bärlauchblüten im Inneren des Blattschopfes zu erkennen. Maiglöckchen treiben gewöhnlich in unserer Region ab Ende März bis Anfang April aus. Sie sind somit zwar etwas später voll entwickelt als der Bärlauch, aber die Wachstumszeiten überschneiden sich dennoch. Daher kann es bei fehlender botanischer Kenntnis durchaus zu Verwechslungen kommen. Im Gegensatz zum Bärlauch sitzen beim Maiglöckchen die Blätter zu zweit gepaart an einem Stiel. Der Blütenansatz mit den kugeligen Glöckchen wächst außen neben den Blättern. Der Verzehr von Maiglöckchen kann zu schweren Vergiftungen führen und bedarf einer schnellen ärztlichen Behandlung.

„Das Pflücken von Wildkräutern sollte schonend und umsichtig erfolgen und darf die Größe eines Handstraußes nicht übersteigen. Größere Mengen bedürfen der Erlaubnis des Waldbesitzers“, erklärt zudem Manfred Robens, Leiter des Kreisforstamtes.

Zur Herstellung von Pesto kann man Bärlauchblätter mit einem guten Öl (z.B. Oliven- oder Rapsöl) je nach Geschmack mit Pinienkernen, Nüssen, Parmesan, Salz und Pfeffer zerstoßen oder fein hacken. Doch auch hier gilt es vorsichtig zu sein. Wie alle wild gesammelten Kräuter und Früchte können auch die Blätter des Bärlauchs Eier des kleinen Fuchsbandwurms tragen. Werden diese mit verzehrt, können sich Menschen mit dem gefährlichen Parasiten infizieren. Daher sollte man die Blätter immer mit mindestens 60 Grad warmem Wasser gründlich waschen, auch wenn sie dadurch leider etwas an Aroma einbüßen.

Quelle: Landratsamt RNK

Das könnte Sie auch interessieren…

„Ehrentag“: Engagement und Mitgestaltung entdecken

„Ehrentag“ in Mannheim: Engagement und Mitgestaltung im Fokus Anlässlich des bundesweiten „Ehrentags“ zum Geburtstag des Grundgesetzes ist die Stadt Mannheim mit dem Lastenrad „MAchMit-Mobil“ in der Innenstadt unterwegs. Der Fachbereich Demokratie und Strategie...

Science-Show über die Massenproduktion chemischer Stoffe

Geschüttelt oder gerührt? Science-Show im TECHNOSEUM zeigt Wege der industriellen Chemie Neue Medikamente entstehen meist zunächst in kleinen Laborexperimenten: Mit Pipetten, Reagenzgläsern und viel Präzision werden im Labor winzige Mengen eines Wirkstoffs entwickelt....

45-Jähriger greift Rettungssanitäter an

In Mannheim ist es am Mittwoch zu einem Angriff auf einen Rettungssanitäter gekommen. Gegen 15:30 Uhr wurde die Polizei in den Stadtteil Neckarstadt gerufen, nachdem ein 45-jähriger Patient während eines Einsatzes aggressiv geworden war. Nach Angaben der Polizei griff...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert