Bleiben Sie informiert  /  Dienstag, 03. November 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Wasserverunreinigung in Heidelberg: Ursache vermutlich natürlich bedingt

7. Februar 2019 | Blaulicht, Heidelberg, Leitartikel, Politik

Nach ersten Meldungen aus der Bevölkerung über bläulich verfärbtes Trinkwasser in der Gemeinde Dossenheim wurde ab 10 Uhr die Bevölkerung über NINA, Katwarn und die Pressestellen der Stadt Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises gewarnt, das Trinkwasser nicht zu benutzen.

 

Zudem fuhren Lautsprecherwagen von Polizei und Feuerwehr im Norden Heidelbergs und in Dossenheim. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises und die Stadt Heidelberg schalteten zudem Telefon-Hotlines für ihre Bürgerinnen und Bürger. Aufgrund sehr vieler Anrufe waren die Leitungen zeitweise überlastet. Die Warnung konnte nach sofort eingeleiteten Analysen, die allesamt unauffällig waren, gegen 15.40 Uhr wieder aufgehoben werden.

 

Die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Dossenheim und des nördlichen Heidelbergs durch die Stadtwerke Heidelberg erfolgte über das Wasserwerk Entensee. Dieses Werk wurde nach Eingang der ersten Meldungen vom Netz genommen. Dies bleibt auch so, bis alle Untersuchungen zu der nicht-gesundheitsschädlichen bläulichen Verfärbung abgeschlossen sind. Die Versorgung wird über andere Brunnen sichergestellt.

 

Bei der Ursache der Verfärbung gehen die zuständigen Behörden von einer natürlichen Schwankungsbreite in der stofflichen Zusammensetzung des Wassers aus. Wasser ist ein Naturprodukt. Je nach Beschaffenheit kann es zu unterschiedlichen Färbungen kommen, ohne dass die Eignung als Trinkwasser beeinträchtigt wird – zum Beispiel färbt Eisen Wasser eher bräunlich. Alle im Werk Entensee und an den Verbrauchsstellen in Dossenheim und Heidelberg entnommenen Proben haben die Werte der gesetzlichen Trinkwasserverordnung eingehalten und wiesen keine Abweichungen zu vorherigen Proben auf.

 

Zusätzlich zu den Stadtwerken Heidelberg untersuchten unter anderem das Hygieneinstitut der Universität Heidelberg, das Technologiezentrum Wasser Karlsruhe und die Analytische Task Force der Feuerwehr Mannheim die Proben. Die Warnung erfolgte vorsorglich, um die Bevölkerung vor möglichen Gefahren zu schützen.

Das könnte Sie auch interessieren…

Auf Zeitreise mit Franz Piva

Auf Zeitreise mit Franz Piva: Stadtführung im Sitzen in der Ulner Kapelle Franz Piva, Weinheimer Stadtführer-Urgestein, lädt erneut zu einer „Stadtführung im Sitzen“ ein. Am Freitag, 20. November, nimmt er ab 18 Uhr in der Ulner Kapelle am Marktplatz gemeinsam mit...

Verletzte Person in der Hafenstraße – Zeugenaufruf

Verletzter Mann in Mannheimer Hafenstraße entdeckt – Polizei sucht Zeugen Ein 33-jähriger Mann ist am Sonntagmorgen mit schweren Verletzungen im Bereich der Hafenstraße an der Einmündung zum Parkring aufgefunden worden. Die genauen Umstände des Vorfalls sind bislang...

Rabiater Mann verletzt Passantin

27-Jährige in Heidelberg von Mann mit Schulterstoß ins Gesicht geschlagen – Tatverdächtiger festgenommen Eine 27-jährige Fußgängerin ist am Samstagvormittag in der Bergheimer Straße von einem 39-jährigen Mann verletzt worden. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst,...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise