Weinheim bietet am Tag des offenen Denkmals am 8. September wieder viele Einblicke in historisch wertvolle Gebäude

Alter Friedhof bis Fürstenzimmer

 

Weinheim. Die Stadt unter den beiden Burgen ist reich an Denkmälern und historischen Orten. So ist der Tag des offenen Denkmals in Weinheim jedes Jahr ein reich gedeckter Tisch für geschichts- und architekturbewusste Menschen. Auch in diesem Jahr am Sonntag, 8. September, bietet Weinheim unter Federführung der Unteren Denkmalschutzbehörde im Amt  für Baurecht und Denkmalschutz wieder ein großes Programm zum bundesweiten Denkmalstag. Insgesamt neun geschichtsträchtige Orte unterschiedlicher Art haben an diesem Sonntagnachmittag geöffnet und bieten fachkundige Führungen an. Das bundesweite Motto dieses Jahr lautet: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.

In Weinheim geht die Bandbreite von A wie Alter Friedhof bis Z wie Fürsten-Zimmer. Erste Anlaufstelle kann der Schlosshof sein, wo Ansprechpartner der Denkmalschutzbehörde an einem Info-Stand von 13 Uhr bis 18 Uhr Orientierung bieten können. Von dort beginnen auch die Führungen auf den Schlossturm jede halbe Stunde.

Der Alte Friedhof, von der Bürgerstiftung mit Kultur erfüllt, ist ebenfalls den ganzen Nachmittag geöffnet, um 14 Uhr und um 16 Uhr kann man sich an Führungen beteiligen. Daneben liegt die Peterskirche, die ja auch einen historischen Bezug zum Alten Friedhof hat. Das Gotteshaus, das am Gründungsort des Dorfes Weinheims, also am ältesten Platz, seinen Standort hat, ist schon ab 10 Uhr geöffnet. Thematische Führungen werden angeboten um 14.30 Uhr, um 15.10 Uhr, um 15.45 Uhr und um 16.45 Uhr. Auch die Villa  Hübsch gegenüber der Stadthalle in der Bergstraße 67, öffnet wieder ihre Türen. Erbaut wurde sie 1840 vom Architekten Heinrich Hübsch erbaut. Seit einigen Jahren wird sie als Bürogebäude genutzt. Es werden Führungen angeboten um 13.30 Uhr, um 14.30 Uhr, um 15.30 Uhr und um 16.30 Uhr.

Für Besucher ist die Villa nur am Denkmalstag geöffnet ebenso wie das Fürstenzimmer im Anwesen Obertorstraße 1 (über dem Bistro Montmartre am Marktplatz). Das Fürstenzimmer hat für Weinheim ja gleich eine zweifache historische Bedeutung: Offizier Fürst Johann Joseph August von Schwarzenberg wohnte dort im 18. Jahrhundert, später aber auch der Dichter Albert Ludwig Grimm. Mittlerweile wird der erste Stock auch als Büro genutzt, nämlich von GIVE e.V., einer gemeinnützigen Organisation, die den internationalen Schüleraustausch zu fördert. Zum Beispiel organisiert GIVE e.v. seit Anfang der 80er-Jahre den Aufenthalt amerikanischer Jugendlicher in Deutschland und umgekehrt. Das Fürstenzimmer ist am 8. September von 13.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Überhaupt ist der Marktplatz ein Schwerpunkt am Denkmalstag. Auch das Alte Rathaus, ein Renaissance-Bau aus dem 16. Jahrhundert, mit dem Bürgersaal im ersten Stock kann besichtigt werden. Führungen gibt es hier um 13.30 Uhr, um 15 Uhr und um 16.30 Uhr. Die Ulner Kapelle öffnet von 11 Uhr bis 17 Uhr. Führungen werden um 12 Uhr, um 14 Uhr und um 15 Uhr angeboten.

Gewissermaßen Außenposten am Tag des offenen Denkmals sind die Wachenburg (geöffnet von 10 Uhr bis 18 Uhr) mit Führungen um 11 Uhr, um 12.30 Uhr, um 14 Uhr und um 15.30 Uhr, sowie das vor drei Jahren sanierte Lützelsachsener Alte Rathaus in der Sommergasse 65 (geöffnet von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr). Alle beschriebenen Denkmäler sind an diesem Tag eintrittsfrei geöffnet. Auch die Führungen sind kostenlos.

 

Alle Infos auch über www.weinheim.de und im Detail auf: https://www.weinheim.de/Startseite/Buergerservice/tag%20des%20offenen%20denkmals.html 

 

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