Stadtverwaltung startet große Bürgerbefragung zum Thema Kriminalität
Heidelberg ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität und einem großen Maß an Sicherheit. Das liegt auch an der engen Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit der Polizei, die seit 2018 durch eine Sicherheitspartnerschaft mit dem Land Baden-Württemberg gestärkt wird. Ebenso wichtig ist die engagierte Präventionsarbeit, die verschiedenste Akteurinnen und Akteure in der Heidelberger Stadtgesellschaft leisten. Bedeutende Grundlage für die Arbeit der Sicherheitsbehörden und für die Präventionsarbeit ist eine gute Datenlage, die die Stadt Heidelberg seit 1998 auch durch Umfragen zum subjektiven Sicherheitsempfingen in der Bevölkerung gewinnt.
Nun startet die nächste große Umfrage zur Sicherheitslage in der Stadt. Dabei werden zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab dem 14. Lebensjahr befragt. Die repräsentative Umfrage liefert wichtige Informationen darüber, wie sicher sich die Heidelbergerinnen und Heidelberger in ihrer Stadt fühlen. Abgefragt wird das Empfinden der Bürgerinnen und Bürger gegenüber verschiedenen Formen der Kriminalität und der Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen. Die Befragung findet auf Stadtteilebene statt und betrachtet auch das Thema Katastrophenschutz und die Sicherheitswahrnehmung der Bevölkerung.
„Die Sicherheit aller Menschen in Heidelberg hat höchste Priorität. Ein Leben ohne Angst vor Kriminalität und eine hohe Lebensqualität gehören zu den grundlegendsten Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger. Damit die Stadt gezielt dort ansetzen kann, wo es wirklich nötig ist, braucht die Verwaltung ein realistisches Bild davon, wie Bürgerinnen und Bürger die Sicherheitslage in ihrem Alltag erleben“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner und ergänzt: „Nur wer die Perspektive der Menschen vor Ort kennt, kann wirksame Maßnahmen entwickeln. Machen Sie mit und unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme! Jede Rückmeldung auf die Sicherheitsbefragung zählt und legt den Grundstein für gezielte Maßnahmen, die sowohl die tatsächliche Sicherheitslage als auch das persönliche Sicherheitsempfinden in unserer Stadt spürbar verbessern werden.“
Auswahl nach dem Zufallsprinzip: 20.000 Bürgerinnen und Bürger werden angeschrieben
Für die repräsentative Sicherheitsbefragung werden 20.000 Heidelbergerinnen und Heidelberger ab dem 14. Lebensjahr nach dem Zufallsprinzip aus den Daten des Einwohnermelderegisters ausgewählt. Die Ausgewählten erhalten im Laufe der Woche einen Brief von der Stadtverwaltung. Dieser enthält ein personalisiertes Passwort, welches die Teilnahme an der Online-Befragung ermöglicht. Auch Wunsch kann der Fragebogen auch auf Papier ausgefüllt und eingeschickt werden.
Die Umfrage erfolgt anonym, freiwillig und unter Beachtung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Die Befragungssystematik wurde entwickelt vom Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg, welches auch die Auswertung der Befragungsergebnisse durchführen wird. Das Institut wird unterstützt von der aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar GmbH, die die Online-Befragung durchführt.
Weitere Informationen gibt es online unter www.heidelberg.de/sicherinheidelberg.
Quelle: Stadt Heidelberg









