Windeck leuchtet im Oktober pink
Im Oktober wird die Burgruine Windeck pink angestrahlt. Mit der Aktion beteiligt sich die Stadt Weinheim am internationalen Brustkrebsmonat „Pinktober“ und will damit auf Brustkrebs, die Bedeutung der Früherkennung und die Situation betroffener Frauen aufmerksam machen.
Gemeinsam mit der GRN-Klinik Weinheim und weiteren Partnern setzt die Stadt ein sichtbares Zeichen für Vorsorge, Solidarität und Hoffnung. „Wenn die Windeck im Oktober pink über unserer Stadt leuchtet, ist das weit mehr als eine besondere Beleuchtung“, erklärt Oberbürgermeister Michael Möslang. Auch Erster Bürgermeister Andreas Buske verweist auf die besondere Wirkung des weithin sichtbaren Wahrzeichens.
Die Bedeutung des Themas zeigen die Zahlen des Brustzentrums der GRN-Klinik: Dort werden nach Angaben von Chefärztin Dr. Lelia Bauer jährlich rund 250 bis 300 Brustkrebsfälle behandelt, 2025 waren es 292. Die Behandlungsmöglichkeiten hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Gleichzeitig sei die Früherkennung entscheidend für die Prognose.
Frauen sollten ihren Körper kennen, auf Veränderungen achten und die bestehenden Untersuchungsangebote wahrnehmen. Ab 30 Jahren gehört eine jährliche klinische Brustuntersuchung zur gesetzlichen Krebsfrüherkennung. Frauen zwischen 50 und 75 Jahren haben zudem alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie im organisierten Screening-Programm. Bei familiärem Risiko stehen spezielle Früherkennungsprogramme zur Verfügung.
Auch ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung sowie der Verzicht auf Nikotin und möglichst auch Alkohol können dazu beitragen, das persönliche Erkrankungsrisiko zu reduzieren.
Unterstützt wird die Aktion unter anderem von Martina Schildhauer, Initiatorin und Geschäftsführerin der „alwine Stiftung – in Würde altern“. Die pink beleuchtete Windeck soll nach ihren Worten
Foto: Stadt Weinheim










