Am Mittwochnachmittag kam es in einem Mehrfamilienhaus im Quadrat R 7 in Mannheim zu einem Wohnungsbrand, der einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst erforderlich machte. Gegen 13:50 Uhr hatten Zeugen eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im vierten Obergeschoss bemerkt und umgehend die Einsatzkräfte alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet eine Matratze im Schlafzimmer der betroffenen Wohnung aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Eigene Löschversuche der beiden Bewohner scheiterten. Unterstützt von weiteren Zeugen konnten die 74 und 79 Jahre alten Anwohner rechtzeitig aus dem Gebäude begleitet werden.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das gesamte Anwesen vorsorglich geräumt. Das Ehepaar sowie ein weiterer Hausbewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 14:45 Uhr an, währenddessen mussten der Fußgänger- und Straßenverkehr im Umfeld des Gebäudes gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt, die betroffene Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Zudem entstanden durch das Löschwasser Wasserschäden in zwei darunterliegenden Wohnungen im dritten Obergeschoss. Die Ursache des Brandes ist Gegenstand laufender Ermittlungen des Polizeirevier Mannheim-Innenstadt.












