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Andy Schmid im Löwen-Podcast über Euro-Aus, Löwen-Abschied und seine Zukunft

1. Oktober 2021 | Allgemeines, Mannheim

Foto: Rhein-Neckar-Löwen

Er ist bereits zum dritten Mal Gast – und er liefert zum dritten Mal voll ab: Andy Schmid, Spielmacher und Anführer der bisher erfolgreichsten Löwen-Ära, wird im Sommer kommenden Jahres seinen „Herzensverein“ verlassen. Und hat, nach eigener Aussage, noch keine Ahnung, was das wirklich mit ihm machen wird. Ganz sicher werde es „die eine oder andere Träne geben“ im Hause Schmid, ist sich der 38-Jährige sicher. In Folge 42 vom Löwenfunk – der Handball-Podcast der Rhein-Neckar Löwen spricht der Schweizer mit dem genialen Spielverständnis über seinen Abschied, aber auch über die aktuelle Löwen-Lage und das, was er nach der aktiven Zeit in der Handball-Bundesliga vorhat.
 
Dank Löwen-Partner WTG Gruppe, der den Podcast mit freundlicher Unterstützung präsentiert, kann der badische Bundesligist seinen und allen interessierten Handball-Fans alle zwei Wochen ein rund einstündiges Gespräch mit einem Löwen-Protagonisten zum Frühstück servieren. Jeden zweiten Freitag erscheint die Unterhaltung zwischen Arena-Sprecher Kevin Gerwin und einem Spieler, Trainer, Funktionär, hin und wieder auch mit einem Ex-Löwen oder einem externen Gast. Die Übersicht über alle bisher erschienenen Folgen gibt es hier. Besonders verdiente Spieler und spannende Figuren bekommen die Ehre, gleich mehrmals am Podcast-Mikro aufzutauchen. Andy Schmid-Fans sollten deshalb auch in die Folgen 6 und 23 reinhören, sofern sie das noch nicht getan haben.
 
Hier geht es zur kompletten Folge.
 
Und hier folgt eine Auswahl der besten Zitate:
 
Andy Schmid über das Aus in der Quali zur European League: „Wir haben in beiden Spielen über 120 Minuten eine Abschlussqualität, die nicht reicht. Deswegen sind wir auch verdient ausgeschieden.“
 
über sein letztes Europapokal-Spiel als Spieler für die Löwen: „Bereits als ich aus der Halle ging, habe ich mir schon überlegt, dass es mein letztes Europapokal-Spiel als aktiver Spieler gewesen ist. Für die Löwen sicherlich. Schon ein bisschen traurig, muss ich sagen. Das waren immer coole Reisen und tolle Erlebnisse. Das war schon ein emotionaler Moment, dass es jetzt so zu Ende ging.“
 
über das Pokal-Spiel am Dienstag: „Wenn man Spiele nicht gewinnt, erhöht das den Druck. Und mit diesem Druck müssen wir jetzt umgehen können. Wir haben jetzt zwei ganz, ganz wichtige Spiele (in Stuttgart in der Liga und in Leipzig im Pokal, Anmerkung der Redaktion). In Leipzig müssen wir weiterkommen. Das wäre ansonsten das zweite Saisonziel, das wir zu einem frühen Zeitpunkt verpassen, und das wäre eine kleine Katastrophe, wenn ich ehrlich bin.“
 
über seine letzte Löwen-Saison als Spieler: „Das ist meine Abschiedstour. Ich möchte noch einmal alles, was ich in mir drin habe, reinstecken in diese Saison, auch irgendwo die Dankbarkeit zeigen, die ich den Löwen gegenüber habe. Das ist mein Verein. Da möchte ich schon einen schönen Abschluss finden, auch für mich persönlich.“
 
über seinen im Sommer 2022 bevorstehenden Abschied nach 12 Jahren bei den Löwen und in der Region: „Da wird es die eine oder andere Träne geben bei uns zuhause, von mir, meiner Frau und auch von meinen Kindern. Das wird kein einfacher Moment. Aber ich kann nicht sagen, was es auslösen wird, wenn ich mit Sack und Pack dann wirklich gehe.“
 
über die sportlichen Probleme der jüngeren Vergangenheit: „Auf der Erfolgswelle, auf der wir waren (bis zum Pokalsieg im Mai 2018, Anm. d. Red.), haben wir uns vielleicht ein bisschen unsterblich gefühlt. Wir haben gedacht, den und den Spieler können wir jetzt auch noch ersetzen. Dabei haben wir jedes Jahr ein bisschen Qualität verloren. Dann kam der Umbruch, aber immer wieder mit einem neuen Trainer. Da ist wenig Kontinuität da. Und gerade für junge Spieler ist diese Sicherheit ein hohes Gut. Eines, das wir zuletzt nicht geben konnten.“
 
über seine Zukunft nach den Löwen: „Vielleicht spiele ich weiter in der Schweiz. Vielleicht ein oder zwei Jahre. Das habe ich noch nicht entschieden. Ich bin natürlich in Gesprächen mit ein, zwei Vereinen. Vielleicht werde ich das dieses Jahr noch entscheiden. Das ist aber eine rein emotionale Geschichte. Jetzt habe ich noch Lust darauf. Und danach werde ich dann auf die Trainerschiene gehen. Da bin ich schon in Vorbereitung. Die A-Lizenz habe ich bereits begonnen.“

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