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Anlagegüter mit Neuwert von 2,7 Billionen Euro in Baden-Württemberg

1. Juli 2019 | Leitartikel, Metropolregion, Wirtschaft

Modernitätsgrad rückläufig – aber über dem Durchschnitt der alten Bundesländer

Am Jahresende 2016 belief sich das Bruttoanlagevermögen in Baden-Württemberg auf 2 708 Milliarden (Mrd.) Euro. Damit waren im Südwesten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Anlagegüter mit einem Neuwert von über 2,7 Billionen Euro für Produktionszwecke vorhanden. Dies zeigen vorläufige Ergebnisse des Arbeitskreises »Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder«. Preisbereinigt ist das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % gestiegen. Mit rund 2 146 Mrd. Euro entfielen zum Jahresende 2016 79 % des gesamten Bruttoanlagevermögens auf Bauten. Das Ausrüstungsvermögen (einschließlich sonstige Anlagen) betrug über 562 Mrd. Euro (21 %). Insgesamt stellte Baden-Württemberg 15,2 % des zum Jahresende 2016 in Deutschland vorhandenen Anlagevermögens.

Während beim Bruttoanlagevermögen zu Wiederbeschaffungspreisen der Neuwert der Anlagegüter abgebildet wird, spiegelt das Nettoanlagevermögen – durch die Berücksichtigung der seit dem Investitionszeitpunkt aufgelaufenen Abschreibungen – deren Zeitwert wider. Im Südwesten belief sich das Nettoanlagevermögen zu Wiederbeschaffungspreisen Ende des Jahres 2016 auf rund 1 525 Mrd. Euro.

Das Verhältnis von Netto- zu Bruttoanlagevermögen, der sogenannte Modernitätsgrad, gibt Aufschluss über den Alterungsprozess des Anlagevermögens und zeigt auf, wie viel % des Vermögens noch nicht abgeschrieben sind. In Baden-Württemberg ist seit 1991 ein abnehmender Modernitätsgrad zu beobachten. Waren 1991 noch 64,4 % des Vermögens nicht abgeschrieben, belief sich der Wert 2016 nur noch auf 56,3 %. Allerdings lag der baden-württembergische Modernitätsgrad über dem Durchschnitt der alten Länder (55,6 %). Nur Bayern wies 2016 mit 57,3 % einen günstigeren Erneuerungsgrad des Produktivvermögens auf. Auch die neuen Bundesländer verfügten durch den umfassenden Erneuerungsprozess der Anlagen nach der Wiedervereinigung über einen durchweg höheren Modernitätsgrad mit bis zu 62,2 % in Brandenburg. Eine »reife« Volkswirtschaft besitzt notwendigerweise einen größeren Anteil älterer Anlagen in ihrem Bestand.

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