Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport tagt am 30. Juni

Kulturprogramm im Zeichen des Kreisjubiläums

Unter anderem mit der Förderung der Jugendmusikschulen, dem Kulturprogramm 2023 und der Einrichtung von kooperativen Organisationsformen an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren befassen sich die Kreisrätinnen und Kreisräte des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport am Donnerstag, 30. Juni. Die öffentliche Sitzung beginnt um 14 Uhr in der Aula des Zentrums beruflicher Schulen in Schwetzingen, Lessingstraße 18.

Im Rahmen der Förderung der außerschulischen Jugendbildung stehen im Haushalt des Rhein-Neckar-Kreises 260.000 Euro für die 20 Jugendmusikschulen im Rhein-Neckar-Kreis zur Verfügung. Landrat Stefan Dallinger empfiehlt den Mitgliedern des Ausschusses, diesen Betrag anteilsmäßig entsprechend den entstandenen Personalkosten auf die Musikschulen im Kreis zu verteilen. Die festgelegte Förderquote würde 2,5 Prozent betragen.

Ein ansprechendes, qualitativ hochwertiges Kulturprogramm 2023 haben Verwaltung und Kreiskulturkommission in Kooperation mit der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e. V. erarbeitet. Turnusgemäß liegt der Schwerpunkt im kommenden Jahr auf der Bildenden Kunst – mit einer großen Besonderheit: Denn 2023 feiert der Rhein-Neckar-Kreis sein 50-jähriges Bestehen. Diesem Anlass möchte sich das Ausstellungskonzept „Radiale – Kunst im Kreis“ in besonderer Weise widmen und das Kreisjubiläum in den Fokus rücken. Nicht im Kulturprogramm fehlen sollen allerdings auch traditionelle musikalische Highlights wie die Schlossparkserenade in Angelbachtal, das Adventskonzert der Jungen Philharmonie Rhein-Neckar oder das Jahresabschlusskonzert des Rhein-Neckar Jazz-Orchesters.

Landrat Stefan Dallinger bittet die Ausschussmitglieder um Zustimmung zum vorgeschlagenen Programm „Kultur im Kreis 2023“ ebenso wie zur Einrichtung von kooperativen Organisationsformen an den Sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, um die es in einem weiteren Tagesordnungspunkt geht. Im Rhein-Neckar-Kreis wird seit 1991 das Modell der Intensivkooperation zwischen Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, Grund- und Hauptschulen, Gemeinschaftsschulen sowie Realschulen erfolgreich praktiziert. Die damit gewonnenen Erfahrungen werden von beiden Seiten positiv eingeschätzt. Auch die Schulaufsicht bestätigt die mit dem Kooperationsmodell gewonnenen Erkenntnisse und spricht von „außergewöhnlich positiven Rückmeldungen“ aller Beteiligten. Die vier Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in der Trägerschaft des Rhein-Neckar-Kreises haben bereits kooperative Organisationsformen (früher: „Außenklassen“) an den verschiedensten Standorten umgesetzt. Nun sollen ab dem Schuljahr 2022/2023 weitere kooperative Organisationsformen eingerichtet werden: an der Comenius-Schule in Schwetzingen mit der Friedrich-Ebert-Schule in Eppelheim und der Theodor-Heuss-Schule in Oftersheim, an der Maria-Montessori-Schule in Weinheim mit der Hans-Joachim-Gelberg-Schule in Weinheim, an der Martinsschule in Ladenburg mit der Bertha-Hirsch-Schule in Mannheim und an der Steinsbergschule in Sinsheim mit der Schule am Großen Wald in Hoffenheim.

Alle Dokumente zur Sitzung sind im Ratsinformationssystem des Rhein-Neckar-Kreises – https://ratsinformation.rhein-neckar-kreis.de – abrufbar.

Quelle: Landratsamt RNK

Related posts

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Informationen...

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen