Bleiben Sie informiert  /  Samstag, 27. Juni 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Ausstellung im Kreisarchiv: „Köpfe der Weimarer Zeit“ des Wormser Künstlers Emil Stumpp (1886 bis 1941) vom 22. Januar bis 1. März zu sehen

14. Januar 2019 | Allgemeines, Freizeit, Kultur, Leitartikel, Metropolregion, Vereine

Foto: LRA

Das Kreisarchiv Ladenburg zeigt in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Pfalz-Kreis die Ausstellung „Köpfe der Weimarer Zeit“. Unter dem gleichnamigen Titel gibt es ab dem 22. Januar bis zum 1. März eine Auswahl des Ausnahmezeichners Emil Stumpp aus seiner beeindruckenden Bilderwelt zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstagabend, 22. Januar 2019, um 19 Uhr im Kreisarchiv in Ladenburg (Trajanstraße 66). Der Eintritt ist frei.

Zu seiner Zeit, den 1920er und frühen 1930er Jahren, war Emil Stumpp Millionen Menschen bekannt, heute ist er fast vergessen. Der in Neckarzimmern geborene und in Worms aufgewachsene Künstler arbeitete nach dem Ersten Welt-krieg als Kunst- und Sportlehrer. Doch er kündigte seine Beamtenstellung, um freischaffender Künstler zu sein, war später beinahe rastlos auf Reisen in Europa unterwegs, um zu zeichnen – vor allem Personen, aber auch Stadtansichten und Landschaften. Berühmt machten ihn seine bewegenden Studien zu den Gesichtern der Menschen: Schauspieler, Künstler, Literaten, Sportler und Politiker. Was Rang und Namen hatte, fand sich als Porträt in seinem Oeuvre wieder, rund 20.000 sollten es in seinem Leben werden, und er sollte bis 1933 beinahe täglich mit seinen Bildern in den Zeitungen und Zeitschriften vertreten sein. Wegen eines missliebigen Hitler-Porträts von 1933 wurde er mit Berufsverbot belegt und 1940 unter fadenscheinigen Gründen verhaftet. Er starb am 5. April 1941 im Gefängnis.

Seine Arbeit, die er mit schnellem Bleistiftstrich absolvierte, war von den Porträtierten geschätzt, denn er schien instinktiv deren Persönlichkeit zu erfassen. Die Betrachter der Bilder fanden, dass er damit einzigartige Einblicke in das menschliche Gesicht gewährte. Und eine weitere Besonderheit boten seine Porträts: er ließ sie sich signieren.

Die Ausstellung ist vom 22. Januar bis 1. März 2019 im Kreisarchiv Ladenburg zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos unter  www.kultur-im-kreis.net.

Das könnte Sie auch interessieren…

Neuer Ort der Begegnung und Erholung für die Innenstadt

Neuer Quartiersplatz der Begegnung und Erholung T4/T5 in Mannheim eröffnet Nach rund acht Monaten Bauzeit ist der neue Quartiersplatz der Begegnung und Erholung im Mannheimer Quadrat T4 fertiggestellt. Mit der symbolischen Inbetriebnahme des neuen Trinkwasserspenders...

Cannabiskontrollen für den Jugendschutz

Schwerpunktkontrollen in Mannheimer Innenstadt: Neun Verstöße gegen Cannabisgesetz festgestellt Bei einer gemeinsamen Schwerpunktkontrolle von Polizei und dem Besonderen Ordnungsdienst (BOD) der Stadt Mannheim sind am Donnerstag in der Mannheimer Innenstadt neun...

Speed-Weddings: 40 Hochzeiten bei 40 Grad

Speed-Weddings in Mannheim: Über 40 Paare sagen „Ja“ Trotz hochsommerlicher Temperaturen haben sich am Freitag mehr als 40 Paare bei den Mannheimer Speed-Weddings das Ja-Wort gegeben. Die Kurztrauungen dauern lediglich rund zehn Minuten und konzentrieren sich bewusst...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert