Vor dem Urlaub: Brutstätten der Tigermücke beseitigen
Mit Beginn der Sommerferien und der Urlaubszeit erinnert die Stadt die Bürgerinnen und Bürger daran, mögliche Brutstätten der Asiatischen Tigermücke auf Grundstücken, in Gärten und auf Balkonen rechtzeitig zu beseitigen. Schon kleine Wasseransammlungen können ausreichen, damit sich die invasive Mückenart vermehrt. Jede entfernte Wasserstelle hilft dabei, die Ausbreitung einzudämmen und die Mückenbelastung zu verringern.
Besonders betroffen sind inzwischen die Stadtteile Almenhof, Lindenhof, Feudenheim, Schwetzingerstadt, Neckarstadt-Ost, Niederfeld, Neckarau und Rheinau-Süd, in denen sich die Asiatische Tigermücke dauerhaft angesiedelt hat. Vor einer Urlaubsreise sollten deshalb mögliche Wasserstellen auf dem eigenen Grundstück oder Balkon kontrolliert werden.
Die Tigermücke kann sich bereits innerhalb von etwa einer Woche in kleinen wassergefüllten Behältern entwickeln. Dazu zählen unter anderem Regentonnen, Blumentopfuntersetzer, Übertöpfe, Gießkannen, Tiertränken, Hofgullys oder verstopfte Dachrinnen.
Gefäße sollten entweder vollständig abgedichtet oder so aufbewahrt werden, dass sich kein Wasser darin sammeln kann. Regentonnen lassen sich beispielsweise mit einem engmaschigen Moskitonetz sichern. Wasser in Tiertränken sollte mindestens einmal pro Woche komplett ausgetauscht werden.
Wenn sich nicht alle möglichen Brutstätten entfernen oder absichern lassen, können verbleibende Wasserstellen im Abstand von 14 Tagen mit sogenannten Bti-Tabletten behandelt werden. Die Tabletten sind kostenlos in den Bürgerservice-Zentren Lindenhof, Waldhof und Innenstadt erhältlich. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, allerdings kann es bei der Ausgabe zu Wartezeiten kommen.
Auch bereits abgelegte Eier der Tigermücke können beseitigt werden. Die Weibchen befestigen ihre Eier an den Innenwänden von Gefäßen wie Blumentöpfen, Untersetzern, Gießkannen, Gullys oder Dachrinnen. Durch eine Behandlung mit mindestens 60 Grad heißem Wasser werden die Eier zuverlässig abgetötet. Alternativ können sie mit einer Bürste entfernt werden. Das dabei entstehende Wasser sollte anschließend auf Erde oder Boden gegossen werden.
Die Stadt empfiehlt, die Maßnahmen konsequent bis Anfang Oktober fortzuführen, um die weitere Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke möglichst wirksam einzudämmen.
Umfangreiche Informationen zur Asiatischen Tigermücke gibt es auf der Website www.kabsev.de und unter www.mannheim.de/tigermuecke.










