Ab dem 14. September werden in Mannheim weiter Straßen saniert. Wegen dieser Baumaßnahmen kann es zeitweise zu Einschränkungen im Verkehrsfluss kommen.
„Wir investieren als Stadt in wichtige Hauptverkehrsstraßen, die dringend saniert werden müssen“, sagt Oberbürgermeister Christan Specht. „Unser Ziel ist es, die Verkehrsführung während der Bauzeit so verträglich wie möglich zu gestalten. Eine Stadt, die sich weiterentwickelt, braucht gute Straßen, Rad- und Fußwege. Wir bauen für die Stadt und die Menschen. Dadurch kann es auch zu Einschränkungen kommen. Wir bitten hier um Verständnis, denn die Infrastruktur der Stadt wird langfristig deutlich besser. Die Innenstadt bleibt selbstverständlich erreichbar. Einkaufen, Essen gehen, Kultur genießen – dafür steht die Mannheimer Innenstadt. Das alles soll bald noch besser erreichbar werden.“
Baumaßnahmen konkret
Zu den Arbeiten gehört ein Teilstück der B44 in Fahrtrichtung stadtauswärts, und zwar beginnend an der Auffahrt von der Sonderburger Straße kommend bis auf Höhe der Stettiner Straße. Die Bauarbeiten beginnen am 14. September.
Am 17. September beginnt die Sanierung der Fahrtrichtung stadtauswärts der Wilhelm-Varnholt-Allee. Sie muss grundhaft saniert werden. Die beiden Fahrspuren in Richtung Heidelberg werden auf rund 1,5km voll gesperrt sein. Der motorisierte Individualverkehr wird ab der Kreuzung Schubertstraße – Augustaanlage bis zur Höhe des ehemaligen Verkehrsübungsplatzes in den rund acht Wochen Bauzeit über die Gegenfahrbahn geleitet. Die Schubertstraße wird für den Nord-Süd-Verkehr gesperrt. Örtliche Umleitungen, um ins Gewerbegebiet „Fahrlach“ zu kommen, werden ausgeschildert sein.
Auch die Gleiserneuerung der rnv am Kaiser- und Friedrichsring wird ab dem 14. September fortgesetzt. Nach aktuellem Planungsstand sollen die Arbeiten Anfang November 2026 abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten konzentrieren sich auf die Stadtbahnstrecke zwischen den Haltestellen Wasserturm, ab Höhe Kunststraße, und Tattersall. Die Haltestelle „Kunsthalle“ wird vorübergehend außer Betrieb genommen. Die betroffenen Stadtbahnlinien werden entsprechend umgeleitet. Der Busverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen. Aufgrund der veränderten Verkehrssituation an den Rheinbrücken hat die rnv die Verkehrsführung im Baustellenbereich angepasst. Die Sperrungen für den Autoverkehr entlang der Gleisbaustelle werden auf das notwendige Maß reduziert. Damit stehen dem Autoverkehr grundsätzlich weiterhin zwei Fahrspuren zur Verfügung.
Eine Stadt, die baut, steht nicht still
„Eine Stadt, die baut, steht nicht still. Die Sanierungen und Baumaßnahmen sind wichtig, um eine leistungsfähige und funktionierende Infrastruktur anbieten zu können. Für alle damit verbundenen Einschränkungen bitten wir die Menschen in der Stadt um Verständnis“, so Erste Bürgermeisterin Prof. Dr. Pretzell.
Alternative Routen
Wer nicht die Innenstadt zum Ziel hat, sollte nach Möglichkeit auf alternative Routen ausweichen. Wer beispielsweise von der Konrad-Adenauer-Brücke kommend in Richtung Süden weiterfahren möchte, kann die Bismarckstraße über die Helmut-Kohl-Straße / B36 umfahren. Damit lässt sich die eigene Fahrtzeit verkürzen und zugleich wird der Verkehr auf Bismarckstraße und Ring entlastet.
Aktuelle Informationen zu Baustellen
Die Stadt Mannheim informiert auf ihrer Internetseite www.mannheim.de unter dem Stichwort „Baumaßnahmen“ über aktuelle Baustellen und Verkehrsführungen. Eine interaktive Übersicht bietet zudem das Geoportal der Stadt Mannheim. Auf der Seite https://gis-mannheim.de/mannheim_mobi/ sind unter „Inhalt“ und anschließend „Baustellen“ die einzelnen Maßnahmen auf einer Straßenkarte eingetragen.
Quelle: Stadt Mannheim










