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Besser älter werden in Weinheim

18. Oktober 2019 | Leitartikel, Politik, Senioren, Veranstaltungen, Weinheim

Demenztag mit vielen Angeboten und dem Blick auf das künftige Zusammenleben der Generationen am 20. Oktober – Nächstes Jahr Gesundheitstag

 

Weinheim. Wie werden die Menschen in einer Stadt zusammenleben, wenn die Gesellschaft noch älter geworden ist? Wie können sich die Generationen gegenseitig helfen? Welche Projekte gibt es dann? Der nächste Weinheimer Demenztag – es ist der neunte – am Sonntag, 20. Oktober, 14 Uhr bis 18 Uhr, geht diesmal besonders auf Projekte ein, die in die Zukunft gerichtet sind.

Dazu gibt es im Saal des Rolf-Engelbrecht-Hauses wieder eine Reihe von Vorträgen. Im Foyer und im vorderen Saal-Bereich werden sich mehr als ein Dutzend von Einrichtungen und Organisationen präsentieren, die sich mit dem Altwerden sowie den Themen Pflege und Demenz beschäftigen. Die richtigen Ansprechpartner für prekäre Lebenslagen des Alters sind vor Ort. Die Angebote reichen von A – wie AWO  – bis zu Z, dem „ZFP“, dem Psychatrischen Zentrum Nordbaden. Veranstalter des Demenztages ist wieder der Runde Tisch Demenz gemeinsam mit dem Förderverein Alzheimer.

Beim neunten Demenztag gibt es zumindest zwei neue Gesichter: Manuel Just wird erstmals als OB ein Grußwort sprechen, ebenso wie Dr. Andreas Marg, der neue Vorsitzende des Fördervereins Alzheimer. OB Just hat sich dieser Tage erstmals bei einer Vorbereitungssitzung im Runden Tisch Demenz vorgestellt und das Engagement der Akteure gewürdigt.

Aber dafür wird es wahrscheinlich der letzte Demenztag dieser Art sein. Denn es gibt am Runden Tisch die Planung, den Demenztag mit dem Gesundheitstag des Ärztenetzwerks RegioMed zu einem großen Gesundheitstag in der Stadthalle zusammenzulegen; dies wiederum ist eine Anregung aus der Weinheimer Pflegekonferenz, in der alle Akteure an einem Tisch saßen. Auch über die 1. Weinheimer Pflegekonferenz und die bald folgende zweite wird es einen Impulsvortrag geben.

Auch diesmal gibt es beim Demenztag wieder neben den zahlreichen Infoständen eine ganze Reihe interessanter Vorträge. Um 14.45 Uhr wird Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner über das Projekt „Quartier 2020“ berichten, mit dem die Stadt unter sozialen und städteplanerischen Aspekten derzeit analysiert, wie die Menschen beim Älterwerden künftig am besten in der Mitte der Stadtgesellschaft leben können. Um 15.30 Uhr sprechen Lehrerinnen und Schülerinnen der Helen-Keller-Schule über ein Zukunftsthema: Die kultursensible Pflege – durchaus eine Anforderung, die sich aus der wachsenden Vielfalt in der Gesellschaft ergibt. Die beiden Lehrkräfte Anette Mütze-Bopp und Karin Wolber informieren über diesen Teil der Ausbildung.

Um 16 Uhr referiert Karin Kirchner, Altenpflegerin und Koordinatorin am Geriatrischen Schwerpunkt Schwetzingen, zum Thema: „Validation: Menschen mit Demenz wertschätzend begleiten.“ Und um 16.45 Uhr sprechen Demenzbegleiterin Christiane Schneeweiß und Chefarzt Dr. Florian von Pein über die Demenzbegleitung in der GRN-Klinik in Weinheim. Die Moderation des Nachmittags übernimmt wieder Roland Kern.

Der Eintritt den ganzen Nachmittag über ist frei, es gibt Kaffee und Kuchen.

 

 

 

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