Kampagne „Deine Kippe – Deine Verantwortung“ soll für mehr Sauberkeit in Schwetzingen sorgen
Mit einer neuen Aufklärungskampagne wollen Stadtverwaltung und Stadtmarketing auf ein alltägliches, aber umweltbelastendes Problem aufmerksam machen: unsachgemäß entsorgte Zigarettenstummel / Kippe im öffentlichen Raum.
Unter dem Motto „Deine Kippe – Deine Verantwortung“ rufen die Initiatoren zu mehr Bewusstsein im Umgang mit Zigarettenabfällen auf. Besonders in der Innenstadt und rund um Gastronomiebetriebe, Eisdielen und Imbisse komme es häufig zu achtlos weggeworfenen Kippen, die das Stadtbild erheblich beeinträchtigen.
Umweltbelastung durch Zigarettenreste
Zigarettenfilter bestehen aus Kunststoff und zählen zu langlebigem Plastikmüll. Sie zersetzen sich nur sehr langsam und können über Jahre hinweg Schadstoffe freisetzen. Diese gelangen über den Boden ins Grundwasser und stellen eine Belastung für Umwelt und Tiere dar. Laut Kampagne kann bereits eine einzelne Zigarette bis zu 1.000 Liter Wasser verunreinigen. Auch für Tiere können die Stummel gefährlich werden, da sie mit Nahrung verwechselt werden können.
Plakate, Flyer und klare Botschaft
Die Kampagne wurde von der Leiterin des Ordnungsamtes, Yvonn Rogowski, sowie der Vorsitzenden des Stadtmarketingvereins, Elke Ackermann-Knieriem, gestartet. Plakate im Innenstadtbereich sowie Informationsflyer sollen zusätzlich für Aufmerksamkeit sorgen.
Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren und für eine korrekte Entsorgung zu motivieren. Diese soll ausschließlich über Aschenbecher oder Abfalleimer erfolgen.
Bußgeld bei Verstößen
Das Wegwerfen von Zigarettenstummeln im öffentlichen Raum stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld von 25 Euro pro Kippe geahndet werden.
Stadt und Stadtmarketing betonen abschließend: Jede korrekt entsorgte Zigarette leiste einen Beitrag zu einem sauberen und lebenswerten Stadtbild.
Bildunterschrift: Ordnungsamtsleiterin Yvonn Rogowski (links) und die Erste Vorsitzende des Stadtmarketingvereins Elke Ackermann-Knieriem mit dem Plakat zur Kampagne. (Foto: Stadt Schwetzingen)












