Infostand auf dem Paradeplatz zum Welt-Alzheimertag am 21. September
Etwa 220.000 Menschen in Baden-Württemberg (bundesweit ca. 1,9 Mio.) leben mit einer Demenzerkrankung – Tendenz steigend. Die meisten von ihnen sind hochbetagt. Auch wenn das Risiko, an Demenz zu erkranken, mit zunehmendem Alter steigt, können Menschen bereits in jüngeren Lebensphasen von der Erkrankung betroffen sein. Schätzungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zufolge sind fast sechs Prozent der Betroffenen jünger als 65 Jahre.
Unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ macht darauf der diesjährige Welt-Alzheimertag aufmerksam. Alljährlich finden bundesweit rund um den 21. September zahlreiche Veranstaltungen statt, um über die Erkrankung sowie über die Situation Betroffener und ihrer Angehörigen zu informieren.
Auch in Mannheim finden Veranstaltungen rund um das Thema Demenz statt, zu denen alle Bürger*innen herzlich eingeladen sind. Am Montag, 21. September, bietet von 11 bis 14 Uhr ein Informationsstand auf dem Paradeplatz die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. U.a. werden folgende Stellen am Stand vertreten sein:
· die örtlichen Seniorenberatungsstellen
· das Zentrum für angewandte Pflegewissenschaft der Universitätsmedizin Mannheim
· die soziale Beratung im Gesundheitsamt Mannheim
· der Pflegestützpunkt der Stadt Mannheim
Während bei hochaltrigen Menschen häufig der Verlust von Selbstständigkeit und zunehmende Pflegebedürftigkeit im Vordergrund stehen, trifft eine Demenz im jüngeren Lebensalter Betroffene zumeist mitten im Berufsleben und in einer Lebensphase mit familiären Verpflichtungen. Eine Demenzerkrankung bedeutet für Betroffene jeden Alters und ihre Angehörigen einen tiefgreifenden Einschnitt, der frühzeitige Information und passgenaue Unterstützung erforderlich macht.
Die Pflegestützpunkte beraten Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen neutral, kostenfrei und wohnortnah zu Unterstützungs- und Entlastungsangeboten sowie zu Fragen der Pflege und zu Leistungen der Pflegeversicherung. Dabei zeigt die Erfahrung, dass Betroffene und Angehörige die Erkrankung und ihre Folgen umso besser bewältige können, je früher sie Unterstützung erhalten. Denn viele Betroffene können über lange Zeit ein selbstbestimmtes Leben führen – insbesondere dann, wenn sie Verständnis, passende Unterstützung und ein demenzsensibles Umfeld erfahren.
Weitere Informationen und Beratung erhalten Interessierte auch beim Pflegestützpunkt vor Ort: Pflegestützpunkt der Stadt Mannheim
K1, 7-13, 68159 Mannheim
Telefon: 0621 293-3562
E-Mail : 5063pflege@mannheim.de
Quelle: Stadt Mannheim









