Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik des Kreises: Ralf Schmidt und Rudolf Fickinger sind ab 1. Juni 2022 die neuen Betriebsleiter

Nachdem der bisherige Leiter Jürgen Obländer in Pension gegangen ist, hat sich der Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik (EBVIT) des Rhein-Neckar-Kreises neu aufgestellt: Als Doppelspitze fungieren ab dem 1. Juni 2022 Rudolf Fickinger (als Betriebsleiter für den Geschäftsbereich IT) und Ralf Schmidt (als Betriebsleiter für den Geschäftsbereich Bau). Letztgenannter ist zusätzlich noch Geschäftsführer der AVR Gebäude Service GmbH.

„Die Doppelspitze ist ein großer Vorteil. Beide Betriebsleitungen betreuen ihr jeweiliges Fachgebiet und behalten gleichermaßen die Weiterentwicklung des Eigenbetriebes in Gänze im Blick. Durch diesen Teamgedanken auf Führungsebene wird maßgeblich zur Erhöhung der Agilität und Schlagkraft in den Bereichen Bau und IT beigetragen, während übergreifende Themen wie Personalentwicklung und Beschaffung gemeinsam gedacht werden können“, so die neuen EBVIT-Betriebsleiter Fickinger und Schmidt.

Ralf Schmidt fing im Februar 2001 als Sachbearbeiter im Wasserrechtsamt des Rhein-Neckar-Kreises an, wechselte dann im Jahr 2005 ins Kommunalrechtsamt, ehe er von Oktober 2009 bis Ende des Jahre 2011 als Referatsleiter im Baurechtsamt tätig war. Zum 1. Januar 2012 wurde der 52-Jährige zum Leiter des Baurechtsamts bestellt – diese Position hatte Schmidt bis zuletzt inne. „Die Erfahrungen, die ich bislang sammeln konnte, möchte ich künftig an noch exponierterer Stelle innerhalb der Kreisverwaltung einbringen“, verrät der neue EBVIT-Betriebsleiter, der künftig für den Geschäftsbereich Bau verantwortlich ist.

Sein Ziel ist es, gemeinsam mit seinem Pendant im Geschäftsbereich IT, Rudolf Fickinger, dafür zu sorgen, dass insbesondere die Dienstleistungs- und Schulgebäude des Rhein-Neckar-Kreises auch künftig nicht nur bedarfsgerecht, wirtschaftlich und funktional nutzbar, sondern unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und der Klimaneutralität zukunftsfähig sind. Dass derzeit gerade im Baubereich eine ungewöhnliche und schwierige Situation vorherrscht, was die Entwicklung der Baupreise, der Energiekosten und die Verfügbarkeit von Baustoffen angeht, ist Ralf Schmidt natürlich bewusst. „Hier gilt es, die Entwicklungen genau im Auge zu behalten und angemessen zu reagieren. Wir werden wohl in verschiedener Hinsicht deutlich flexibler sein müssen, als das bislang erforderlich war und wir das bislang gewohnt waren“, weiß der in Edingen-Neckarhausen wohnhafte Familienvater um die Herausforderungen der Zukunft. Aktuell treiben ihn in seinem Geschäftsbereich vor allem zwei Großprojekte um: „Zum einen ist es der Neubau der Steinsbergschule einschließlich Kindergarten in Sinsheim, zum anderen – und das ist für uns ein zusammengehöriges Projekt – die Sanierung der ehemaligen Polizeidirektion in der Römerstraße und der Neubau eines Verwaltungsgebäudes zwischen dem jetzigen Landratsamt und der bisherigen Polizeidirektion.“

Ebenfalls 52 Jahre alt ist Schmidts Betriebsleiter-Kollege Rudolf Fickinger, der bereits seit 2017 für die IT im „Konzern Rhein-Neckar-Kreis“ verantwortlich ist. „Nun freue ich mich in neuer Position als EBVIT-Betriebsleiter die vielfältigen Themen und die Mitarbeitenden ganz nach dem Zielbild des Rhein-Neckar-Kreises („Mit Verantwortung in die Zukunft“) zu führen“, sagt der gebürtige Saarländer. Rudolf Fickinger ist ein ITler durch und durch; er war über 22 Jahre unter anderem als IT-Consultant in der Wirtschaft tätig. Zum 1. März 2009 wechselte er zur Eigengesellschaft des Kreises, der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, bei der er bis August 2017 den Geschäftsbereich IT und Kliniksysteme leitete. Danach war Fickinger bis zuletzt als IT Governance Officer (seit Anfang 2020 auch als IT-Geschäftsbereichsleiter beim EBVIT) für die Planung und Umsetzung der Zentralisierung der IT innerhalb des Konzerns Rhein-Neckar-Kreis verantwortlich. „Neben der Digitalisierung der Kreisverwaltung liegen mir insbesondere die Digitalisierung der kreiseigenen Schulen sowie der GRN-Standorte sehr am Herzen. Die Gemeinsamkeit beider Bereiche ist das umgehende Sichtbarwerden der durch die Digitalisierung entstehenden Synergien und Mehrwerte: Schüler und Patienten profitieren unmittelbar von digitalisierten Prozessen, ganzheitlichen Systemen und zeitgemäßer IT-Infrastruktur“, so Rudolf Fickinger.

Großen Wert legt er auch auf die IT-Sicherheit: „Die vermehrten Cyberangriffe der vergangenen Zeit zeigen, dass dieses Thema gerade für Kommunen und kommunale Unternehmen immer wichtiger wird.“ Zudem müssen gesetzliche Vorgaben wie das Onlinezugangsgesetz erfüllt werden und Fickinger möchte große Förderprogramme wie den DigitalPakt Schule und das Krankenhauszukunftsgesetz umsetzen, nennt der neue EBVIT-Leiter weitere Zukunftsthemen.

Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

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