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Europäische Hochschulen: EU fördert vier Universitäten aus Baden-Württemberg weiter und erstmals eine HAW sowie die DHBW

27. Juli 2022 | Gesellschaft

Nach einer dreijährigen Pilotphase konnten sich die Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen und das KIT auch in der ersten regulären Ausschreibung zur Initiative „Europäische Hochschulen“ im Erasmus+-Programm behaupten. Sie werden ab Herbst für vier weitere Jahre von der Europäischen Union gefördert und erhalten, abhängig von der Anzahl ihrer (neuen) Partner, für die nächsten vier Jahre bis zu 14,4 Mio. Euro pro Allianz. Die EU hat zudem erstmals die Hochschule Karlsruhe und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ausgewählt.

„Das ist ein überragendes Ergebnis, mit dem Baden-Württemberg in der nächsten Phase dieser Flaggschiff-Initiative der EU im Bereich Bildung und Forschung stärker vertreten ist denn je“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Mittwoch (27. Juli) in Stuttgart. Damit gehören – mit den Universitäten Mannheim und Konstanz, die seit 2020 mit ihren Europäischen Hochschulallianzen in der Pilotphase sind – jetzt insgesamt acht baden-württembergische Hochschuleinrichtungen zum Kreis der von der EU, dem Bund und dem Land geförderten „Europäischen Hochschulen“.

„Schon bisher war Baden-Württemberg mit sechs an Europäischen Hochschulallianzen beteiligten Universitäten bundesweit ganz vorne dabei. „Stark ist, dass sich unsere exzellenten Universitäten auch in der Vollförderphase dieser vielbeachteten EU-Initiative behaupten konnten. Dass die EU diesmal auch die DHBW und eine baden-württembergische Hochschule für Angewandte Wissenschaft ausgewählt hat, freut mich ganz besonders. Denn dieses Ergebnis zeugt von der außergewöhnlichen Qualität unserer vielfältigen und innovativen Hochschullandschaft in the LÄND. Damit überzeugen wir im europaweiten Wettbewerb und werden die EU-Initiative ‚Europäische Hochschulen‘ aus Baden-Württemberg heraus bereichern“, sagte die Ministerin.

Die baden-württembergische Hochschullandschaft bleibt im Ländervergleich überdurchschnittlich stark – und nun auch mit verschiedenen Hochschularten besonders vielfältig – in der Initiative ‚Europäische Hochschulen‘ repräsentiert (jetzt an erster Stelle zusammen mit Nordrhein-Westfalen). „Dies ist auch ein großer Erfolg für das Land, das seine an der Initiative beteiligten Hochschulen überdurchschnittlich stark unterstützt – insbesondere finanziell, politisch-administrativ und rechtlich, etwa über die Einführung eines neuen Status ‚Europastudierende‘“, sagte Ministerin Bauer abschließend.

Quelle: Wissenschaftsministerium BW

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