Bleiben Sie informiert  /  Samstag, 21. März 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Flächentestung in Heddesheim: Ein Virusnachweis bei 303 Abstrichen

18. Juli 2020 | Gesellschaft, Heddesheim, Leitartikel, Politik, Wirtschaft

Positiv getestete Person war bereits in Quarantäne und gilt nicht mehr als infektiös

Foto: Buchner

Nach der am Donnerstag, 16. Juli, vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises durchgeführten Flächentestung bei der Firma Edeka in Heddesheim liegen nun die Laborergebnisse vor. „Bei den 303 Beschäftigten, die von uns auf dem Betriebsgelände der EDEKA Handelsgesellschaft Südwest GmbH abgestrichen wurden, konnte nur ein einziges Mal eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen werden“, teilt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker, am Samstag, 18. Juli, mit. Zwei Testergebnisse sind noch offen. Somit liegen aktuell die Ergebnisse von 301 Beschäftigen vor.

Die positiv getestete Person wohnt in Hessen und war dort bereits vor etwa drei Wochen positiv getestet worden, worauf sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begab. Weil sie danach symptomfrei war, konnte sie vom zuständigen Gesundheitsamt wieder aus der Quarantäne entlassen werden. „Dass sie nun erneut positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, kann in diesem kurzen Zeitraum vorkommen – es handelt sich um noch geringfügig vorhandenes Genmaterial des Virus. Die Person gilt in diesen Fällen aber nicht mehr als infektiös, kann also grundsätzlich niemanden mehr mit dem Virus anstecken“, erklärt Dr. Welker.

Hintergrund der kurzfristig angesetzten Flächentestung waren zwei Coronavirusnachweise bei Mitarbeitenden des dortigen Frischelagers Anfang Juli und am vergangenen Wochenende. Angesichts des zweiten positiven Mitarbeitenden hatte sich das Gesundheitsamt nach interner strukturierter Prüfung mit der Firma Edeka Südwest für eine entsprechende Flächentestung entschieden. Laut Dr. Welker waren hierbei neben den Arbeitsbedingungen im Frischelager, wie die kühlen Temperaturen und die raumlufttechnischen Anlagen, auch andere Aspekte wie beispielsweise die Kontakte mit anderen Beschäftigten, Anwesenheit im Betrieb, Symptomatik oder letzte mögliche Kontakte zu berücksichtigen. „In der Gesamtschau sind wir dann zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Flächentestung sinnvoll ist, um ein größeres Infektionsgeschehen auszuschließen. Das können wir in diesem Fall nun tun“, so Dr. Welker abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren…

Mannheimer SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus fordert inhaltliche Klärung

SPD 60plus fordert Fokus auf Inhalte nach Landtagswahl Der Vorstand der Mannheimer SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hat sich intensiv mit den Ergebnissen der Landtagswahl in Baden-Württemberg sowie den aktuellen innerparteilichen Diskussionen befasst. Dabei unterstützt...

Warum der Holzbau zur Zukunft des nachhaltigen Bauens wird

Ein Spaziergang durch ein Viertel mit Holzhäusern ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die Luft wirkt wärmer, die Wände scheinen irgendwie lebendig zu sein, und jedes Gebäude hat eine Geschichte zu erzählen. Das ist die Welt, die Hega-Holzbau GmbH erschafft – moderne...

Tierische Begegnungen auf dem Maimarkt

Tierische Begegnungen auf dem Maimarkt 2026 Vom 25. April bis 5. Mai lädt der Maimarkt Besucherinnen und Besucher zu tierischen Erlebnissen, Fachinformationen und Unterhaltung ein. Neben Haus und Garten, Genuss, Kultur und Gesundheit steht vor allem die Welt der Tiere...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert