Gleichstellung im Landkreis stärken

Vernetzungstreffen Chancengleichheit in den Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis

Vereinbarkeit von Familie und Beruf und flexible Arbeitszeiten standen im Mittelpunkt: Gleichstellungsbeauftragte der Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis tauschten sich im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis aus.

Die beiden Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises, Raihaneh Karimian Jazi und Susanne Vierling, luden ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Städten und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises am 1. Juni 2022 zu einem Vernetzungstreffen in das Landratsamt in Heidelberg ein. Ziel des Austauschs und der Vernetzung ist, das Thema Gleichstellung zu bündeln und im Landkreis zu stärken.

Laut Chancengleichheitsplan sind alle Gemeinden, Stadt- und Landkreis ab 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner verpflichtet, eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen, die Frauenförderung und gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern wahrnimmt. Kommunen mit einer Einwohnendenzahl unter 50.000 benennen hierfür jeweils eine Person oder eine Organisationseinheit.

Diese Ansprechpersonen für Chancengleichheit in den Gemeinden wurden von Ulrich Bäuerlein, Dezernent für Verwaltung und Schulen, herzlich begrüßt. Anschließend stellten Raihaneh Karimian Jazi und Susanne Vierling ihre Tätigkeiten und ihren Einsatz für Chancengleichheit im Rhein-Neckar-Kreis und in der Verwaltung des Landratsamtes vor. Insbesondere die Themen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie wie flexible Arbeitszeiten und die Eltern-Kind-Zimmer riefen das Interesse der Teilnehmenden hervor. Auch die Ferienbetreuung in den ersten beiden Wochen der Sommerferien für die Kinder der Mitarbeitenden mit Ausflügen, Mittagessen und Abholservice von den Außenstellen fand großen Anklang. „Wir freuen uns, wenn wir mit unseren Angeboten neue Impulse und Ideen für die Gemeinden im Kreis geben können. Umgekehrt gibt es oftmals bereits lokale Bündnisse zu Gleichstellungsthemen, die für uns sehr hilfreich sind. Eine Win-Win-Situation“, so das Resümee von Susanne Vierling.

Quelle: Landratsamt RNK

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