Bleiben Sie informiert  /  Montag, 14. September 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Heidelberger Sicherheitsaudit: „Kleine Heidelbergerin“ soll in Klingentorstraße für mehr Verkehrssicherheit sorgen

30. September 2019 | Heidelberg, Leitartikel, Polizei

Sicherheitsaudit: „Kleine Heidelbergerin“ soll in Klingentorstraße für mehr Verkehrssicherheit sorgen
©Tobias Dittmer

Sie ist 120 Zentimeter groß, aus Holz und hebt warnend die Hand: Die erste „Kleine Heidelbergerin“ ist am Donnerstag, 26. September 2019, in der Klingentorstraße aufgestellt worden. Die mit einem Kinderfoto bedruckte Holzfigur soll die Aufmerksamkeit der Autofahrerinnen und -fahrer in diesem Bereich erhöhen. Idealerweise führt sie dazu, dass sich Fahrerinnen und Fahrer bremsbereit halten und ihre Geschwindigkeit verringern. Die Klingentorstraße wird im Kinderwegeplan wegen des nahegelegenen Internationalen Kindergartens des Deutsch-Amerikanischen Instituts als Kinderweg empfohlen. Die „Kleine Heidelbergerin“ ist ein Pilotprojekt der Stadt Heidelberg im Rahmen des Sicherheitsaudits.

 

Das Pilotprojekt erfolgt in vier Phasen: Zunächst hat die Stadt im Mai 2019 eine Woche lang die Geschwindigkeit von Autofahrerinnen und -fahrer in der Klingentorstraße gemessen. In der aktuellen, zweiten Phase werden nach dem Aufstellen der „Kleinen Heidelbergerin“ erneut die Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. In der dritten und vierten Phase wird dieses Vorgehen wiederholt. Anschließend prüft die Stadt, ob durch die Holzfigur eine Veränderung des Fahrverhaltens stattgefunden hat.

 

Anhand der Ergebnisse des Pilotversuchs wird über weitere mögliche Standorte entschieden. Die „Kleine Heidelbergerin“ ersetzt dabei keine Verkehrszeichen, sondern dient als zusätzliche Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

 

Hintergrund: Sicherheitsaudit

 

Eine der derzeit wichtigsten Maßnahmen ist das Sicherheitsaudit. Mit dem Audit werden alle potenziellen Gefahrenstellen auf Kinder- und Schulwegen sowie rund um Senioreneinrichtungen in Heidelberg untersucht. Mit der Durchführung hat die Stadtverwaltung das Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation (bueffee) GbR aus Wuppertal beauftragt. Kleinere Maßnahmen, die sich als sinnvoll und machbar erweisen, sollen sofort umgesetzt werden. Größere und langfristige Maßnahmen werden zunächst in den gemeinderätlichen Gremien diskutiert.

 

 

 

 

Ergänzend: www.heidelberg.de/sicherheitsaudit

 

Das könnte Sie auch interessieren…

38. Jugendtanztag 2026: Anmeldungen ab dem 15. September möglich

Bühne frei für junge Tänzerinnen und Tänzer – am Samstag, 5. Dezember 2026, findet im Konzerthaus Stadthalle der 38. Jugendtanztag statt. Veranstaltet wird dieser vom Haus der Jugend und dem Stadtjugendring e. V. mit tatkräftiger Unterstützung des Fördervereins Haus...

Bürgerhaus Schlierbach: Sanierung geht in entscheidende Phase

Ein 300 Jahre alter Dachstuhl erzählt seine Geschichte / Fertigstellung im Herbst  Das Bürgerhaus Schlierbach wird unter der Leitung des städtischen Hochbauamtes umfassend saniert. Nach den bisherigen Arbeiten geht die Dachsanierung nun in die nächste entscheidende...

Landrat Just packt beim Freiwilligentag im ARCHE-Weltladen mit an

Ehrenamt und Nachhaltigkeit im Fokus / Schaufenster neu gestaltet und 17 Nachhaltigkeitsziele als Street-Art auf den Boden gebracht Beim Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar steht das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern im Fokus. Ohne...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise