Bleiben Sie informiert  /  Donnerstag, 29. Januar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Mannheim und Ludwigshafen

Kreisforstamt rät: Auch im Winter an den Borkenkäferbefall denken und den Wald auf Überwinterungsbäume absuchen

9. Februar 2023 | Das Neueste, Freizeit, Metropolregion, Natur & Umwelt

Im Winter an den Borkenkäfer denken? Das müssen Waldbesitzende und Forstleute eigentlich nicht, denn der wichtigste Borkenkäfer, der Buchdrucker, geht von Oktober bis März in die Winterstarre und verursacht in dieser Zeit keine Schäden. Seine Spuren hinterlässt er aber dennoch im Wald, wie Förster Thomas Glasbrenner in den letzten Wochen in seinem Revier vermehrt beobachten konnte. Er ist Leiter des Forstreviers Kraichgau-Mitte und zuständig für die Wälder in Neidenstein, Waibstadt und Zuzenhausen. Immer wieder finden er und seine Kolleginnen und Kollegen Fichten, die mitten im Winter plötzlich ihre Rinde verlieren und mit nacktem Stamm, aber noch grüner Krone im Wald stehen.

Dabei handelt es sich um Überwinterungsbäume, in denen die Borkenkäfer fertig entwickelt oder als Larven überdauern und auf das Frühjahr warten. Findet der Specht die schlafenden Käfer unter der Rinde, ist sein Tisch gedeckt und er hackt sein Futter frei. In der Folge fällt meist die ganze lockere Rinde ab und es ergibt sich das beschriebene Bild.

„Wir möchten alle Privatwaldbesitzerinnen und Privatwaldbesitzer dafür sensibilisieren, auch im Winter hin und wieder einen genauen Blick auf ihre Fichten zu richten. Je früher solche Überwinterungsbäume entdeckt werden, desto besser kann die Ausbreitung der Käfer im Frühjahr eingedämmt werden“, erläutert Thomas Glasbrenner. Wenn noch Rinde an den Überwinterungsbäumen verblieben ist, sollten sie gefällt und möglichst vorsichtig mit der Rinde aus dem Wald abtransportiert werden. Dies muss vor dem Ausflug der Käfer, der je nach Witterung ab März beginnen kann, erfolgen. Je früher diese Bäume identifiziert werden, desto eher haftet die Rinde noch am Stamm. Ein rascher Einschlag macht also auch außerhalb der aktiven Phasen der Käfer durchaus Sinn.

Aber selbst wenn die Stämme ihre Rinde schon vollständig verloren haben, sollte man sich diese Orte gut merken. Denn es besteht die Gefahr, dass überlebensfähige Käfer aus der Rinde gefallen sind oder im Umfeld der Bäume in der Bodenstreu überwintern. Meist macht es sich der Käfer leicht und befällt im Frühjahr als erstes die direkten Nachbarbäume. So lohnt sich die intensive Käferkontrolle von März bis August an diesen vorbelasteten Stellen ganz besonders. Weitere Infos beim Kreisforstamt: [email protected], Tel. 06221/522-7600.

Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Das könnte Sie auch interessieren…

Straßenbahnrampe ab Juni wieder befahrbar

Stelzenbrücke Mannheim: Stadtbahnrampe ab 1. Juni 2026 wieder freigegeben Die seit Mitte 2024 gesperrte Stelzenbrücke, die die Stadtbahn über den Schlossgarten in Mannheim führt, wird ab dem 1. Juni 2026 wieder für den rheinquerenden Stadtbahnverkehr freigegeben....

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/27

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/27 – Anmeldung bis 15. März 2026 erforderlich Ab dem Schuljahr 2026/27 haben alle Kinder, die in Schwetzingen eingeschult werden, ab ihrem ersten Schultag einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung....

69. Kurpfälzer Fastnachtszug am 17. Februar 2026

Am Dienstag, den 17. Februar 2026, findet in Schwetzingen der traditionelle Faschingsumzug statt. Der Umzug beginnt um 14:30 Uhr ! Die Aufstellung erfolgt wie gewohnt in der Lindenstraße.  Von dort startet der Zug auch und führt über den bekannten Zugweg der letzten...

Hier könnte Ihr Link stehen

Mannheim – Veranstaltungen / Gewerbe

MaNa informiert

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

MaNa informiert