Länderergebnisse zur Gesundheitsökonomie veröffentlicht

Gesundheitsökonomische Daten für alle 16 Bundesländer im Vergleich

Die Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AG GGRdL) im Auftrag der Statistischen Ämter der Länder stellt mit der kürzlich erschienen Gemeinschaftsveröffentlichung Regionalergebnisse zum Gesundheitspersonal, zu den Gesundheitsausgaben sowie zu Wachstums- und Beschäftigungseffekten der Gesundheitswirtschaft für alle 16 Bundesländer bereit.

Das Gesundheitspersonal wird dabei nach Einrichtungen aufgegliedert. So zeigt sich beispielsweise, dass die ambulanten Einrichtungen in allen Bundesländern bis auf Mecklenburg-Vorpommern den größten Beschäftigtenanteil aufweisen. Der Veröffentlichung kann u.a. auch der Anteil der weiblichen Beschäftigten und das Ausmaß der Vollzeitbeschäftigung im Gesundheitswesen entnommen werden.

Die Gesundheitsausgaben werden für acht Träger ausgewiesen. Dazu zählen alle öffentlichen und privaten Institutionen, die Leistungen für die Gesundheit finanzieren. So wird zum Beispiel deutlich, dass der Träger mit den höchsten Ausgaben in jedem Land mit Abstand die gesetzliche Krankenversicherung darstellt.

Des Weiteren liefert der Wertschöpfungs-Erwerbstätigen-Ansatz (WSE) Daten zur Bruttowertschöpfung und den Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft und ermöglicht damit einen Vergleich mit anderen Bereichen der Volkswirtschaft. So ist beispielsweise ein Anstieg des Wertschöpfungsanteils der Gesundheitswirtschaft an der Gesamtwirtschaft in allen Bundesländern für den Zeitraum 2008 bis 2017 zu beobachten.

Quelle: StaLa

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