Zweite Runde des Innovationsprogramms
Mit dem Programm „Test in Heidelberg“ geht die Stadt Heidelberg seit 2025 neue Wege und erprobt innovative KI- und Digitalisierungsanwendungen unter realen Bedingungen. Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Verwaltung neue Lösungen für kommunale Herausforderungen zu testen und Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Jetzt stehen die ausgewählten Projekte in der zweiten Runde von „Test in Heidelberg“ fest: Value Space aus Tallinn in Estland nutzt KI-gestützte Radar- und Satellitendaten für die frühzeitige Bewertung von Infrastrukturzuständen. Das Heidelberger Unternehmen Hausable entwickelt KI-basierte Lösungen zur Analyse und Steuerung des Energieverbrauchs in Gebäuden. Generation One (Heidelberg) will mithilfe eines digitalen Zwillings die Vorprüfung von Bauanträgen auf Vollständigkeit und Plausibilität automatisieren. Hinzu kommen weitere Projekte, die getestet und unterstützt werden.
„Test in Heidelberg zeigt, wie wir Innovationen gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen unmittelbar für die Stadtgesellschaft nutzbar machen können. Unser Ziel ist es, Heidelberg als offene Sandbox für digitale und wissenschaftliche Innovationen zu etablieren. Vielen Dank an unsere Partner Digital-Agentur Heidelberg, Stadtwerke Heidelberg und Sparkasse Heidelberg, die uns auf diesem Weg unterstützen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.
Die Gewinner in der zweiten Runde von „Test in Heidelberg“
Value Space (Tallinn, Estland)
Das estnische Unternehmen nutzt KI-gestützte Radar- und Satellitendaten für die frühzeitige Bewertung von Infrastrukturzuständen, insbesondere von Brücken. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Vermessungsamt und dem Hochbauamt der Stadt Heidelberg umgesetzt. Das Start-up wurde über das Programm „Test in Tallinn“ auf Heidelberg aufmerksam. Die Umsetzung wird durch die Sparkasse Heidelberg unterstützt.
Hausable (Heidelberg)
Das Heidelberger Unternehmen entwickelt KI-basierte Lösungen zur Analyse und Steuerung des Energieverbrauchs in Gebäuden. Gemeinsam mit dem Energiemanagement des Umweltamts sollen Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz identifiziert werden. Unterstützt wird das Projekt von den Stadtwerken Heidelberg.
Generation One (Heidelberg)
Mithilfe eines digitalen Zwillings soll die Vorprüfung von Bauanträgen auf Vollständigkeit und Plausibilität automatisiert werden. Ziel ist eine schnellere und effizientere Bearbeitung im Baurechtsamt. Aufgrund der Relevanz auch für energetische Bauprojekte wird das Projekt ebenfalls durch die Stadtwerke Heidelberg unterstützt.
Darüber hinaus wird das Unternehmen Los Aparatos unterstützt, das ebenfalls über die Zusammenarbeit mit Tallinn und das Netzwerk von „Test in Tallinn“ auf Heidelberg aufmerksam geworden ist. Das Unternehmen entwickelt innovative digitale Ansätze für urbane Anwendungen und wird in die weiteren Aktivitäten des Innovationsprogramms eingebunden.
Neben den über die Innovationspartnerschaft mit Tallinn geförderten Projekten starten zwei weitere „Test in Heidelberg“-Vorhaben: Faissner Petermeier Fahrzeugbau aus Stuttgart testet gemeinsam mit der Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Zentralwerkstätten (AZB) alternative Mobilitätslösungen. Aristech erprobt gemeinsam mit dem Amt für Digitales und Informationsverarbeitung sowie dem Bürgerservice einen KI-Chatbot, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei hohem Anrufaufkommen entlasten soll.
Das Programm „Test in Heidelberg“ orientiert sich am erfolgreichen estnischen Vorbild „Test in Tallinn“, das Heidelberg und Tallinn im Rahmen ihrer Innovationspartnerschaft seit 2025 miteinander verbindet. Durch den Austausch mit Tallinn konnten internationale Unternehmen für eine Teilnahme in Heidelberg gewonnen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt werden.
Starke Partner für Innovation: Digital-Agentur, Stadtwerke und Sparkasse Heidelberg
Das Programm „Test in Heidelberg“ wird gemeinsam mit der Digital-Agentur Heidelberg umgesetzt und durch die Stadtwerke Heidelberg sowie die Sparkasse Heidelberg unterstützt. Die Partner leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung Heidelbergs als Innovationsstandort und zur Erprobung neuer Technologien im öffentlichen Interesse.
Quelle: Stadt Heidelberg










