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Mannheims Vielfalt feiern

21. September 2026 | Das Neueste, Freizeit, Kultur, Leitartikel, Mannheim, Photo Gallerie

Reiss-Engelhorn-Museen, TECHNOSEUM und MARCHIVUM beteiligen sich an einander.Aktionstagen

Zwischen dem 25. September und 24. Oktober feiern die einander.Aktionstage die Vielfalt Mannheims. Im Mittelpunkt stehen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander. Reiss-Engelhorn-Museen, TECHNOSEUM und MARCHIVUM beteiligen sich mit abwechslungsreichen Veranstaltungen am Programm. Das Spektrum reicht von Führungen über Ausstellungen bis hin zu Vorträgen. Das vollständige Programm findet sich unter www.einander-aktionstage.de.

Reiss-Engelhorn-Museen

Die Reiss-Engelhorn-Museen laden am Donnerstag, den 22. Oktober um 15 Uhr zu einer audiodeskriptiven Führung durch die Ausstellung „MusikWelten“ ein. Es geht auf eine musikalische Reise um den Globus. Die Teilnehmenden lernen Instrumente von verschiedenen Kontinenten kennen, hören ihre Klänge und erfahren mehr über die Kulturen, aus denen sie stammen. Einige der Instrumente werden im Rahmen der Führung auch selbst ausprobiert. Im Anschluss findet gemeinsam mit dem Badischen Blinden- und Sehbehindertenverein und der AG Barrierefreiheit Rhein-Neckar eine Diskussionsrunde statt. Treffpunkt ist an der Kasse der rem-Stiftungsmuseen in C4,12. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter 0621-293.3771 oder rem.buchungen@mannheim.de.

TECHNOSEUM

Am 2. Oktober, an dem auch die Lange Nacht der Demokratie bundeweit gefeiert wird, lädt das TECHNOSEUM um 17:30 Uhr zu einer deutsch-türkischen Tandem-Führung: Kuratorin Dr. Anne Mahn erkundet mit der Musikerin und Filmemacherin Merve Uslu-Ersoy zum Thema „Einwanderung im Südwesten über die Jahrhunderte“ zweisprachig die Dauerausstellung. Dabei informieren und diskutieren sie an ausgewählten Stationen etwa über die Mannheimer Privilegien von 1652 und die „Gastarbeit“ in der Bundesrepublik ab 1955. Während Mahn ihr Know-how über Ein-, Aus- und Binnenwanderung in Südwestdeutschland seit dem 17. Jahrhundert beisteuert, bringt Uslu-Ersoy persönliche Perspektiven ein: Die Mannheimerin stammt aus einer „Gastarbeiter“-Familie und hat die Lebensgeschichten ihrer Großväter und -mütter in zwei Filmen aufgearbeitet. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich; Treffpunkt ist im Foyer.

MARCHIVUM

Das MARCHIVUM nimmt mit drei Veranstaltungen an den einander.Aktionstagen 2026 teil. Alle drei Programmpunkte sind kostenfrei und benötigen keine Anmeldung. Los geht es mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Generation Mauerbau“ am 2. Oktober um 18 Uhr. Die Wanderausstellung, die in Kooperation zwischen KRRO-Film und der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Mauer und der Fern-Universität Hagen erarbeitet wurde, lädt dazu ein, deutsch-deutsche Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken. Zeitgleich bleibt das MARCHIVUM anlässlich der bundesweiten „Langen Nacht der Demokratie“ am gleichen Abend bis 22 Uhr geöffnet und bietet Führungen durch beide Dauerausstellungen „Typisch Mannheim!“ (20 Uhr) und „Was hat das mit mir zu tun?“ (21 Uhr) mit dem Schwerpunkt Frauengeschichte an. Treffpunkt für die Rundgänge ist im Foyer im EG. Am 14. Oktober lädt das MARCHIVUM zum Vortrag „100 Jahre GEDOK: Ida Dehmel – Was lernen wir aus der Geschichte? Wo stehen wir HEUTE – mit Blick in die Zukunft?!“ mit Dr. Susanne Himmelheber in den Friedrich-Walter-Saal im 6. OG des Hochbunkers ein.

Quelle: REM

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