MannheimsOberbürgermeister Dr. Kurz präsentiert lokalen grünen Deal bei der Weltklimakonferenz

Bild. Stadt Mannheim

Die Weltklimakonferenz COP26 (Conference of the Parties) ist die weltweit wichtigste Versammlung von Staats- und Regierungschefs, politisch Verantwortlichen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Oberbürgermeister Dr. Kurz präsentierte in Glasgow den lokalen grünen Deal Mannheim und unterstrich damit die herausragende Rolle, die Städte weltweit bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen können und müssen.
„Der lokale grüne Deal zeigt Wege und Unterstützungsbedarfe auf, um als Stadt, zusammen mit Bürgerschaft und Unternehmen, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen.“, erklärte OB Dr. Kurz dem Publikum, das sowohl vor Ort in Glasgow als auch per Livestream der Präsentation folgen konnte. Anhand konkreter Beispiele erläuterte der Oberbürgermeister die Vorgehensweise der Stadt. In allen acht Handlungsfeldern des Europäischen Grünen Deals wurden Potentiale für lokale Deals identifiziert, die nun sukzessive umgesetzt werden. So bekennt sich die Stadt Mannheim im Handlungsfeld „Ambitionierte Ziele für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung“ zur Erreichung von Klimaneutralität bis 2030.
Ein besonders relevanter Akteur ist in diesem Zusammenhang die MVV Energie, die, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Georg Müller, ebenfalls an der Veranstaltung der Stadt Mannheim im Rahmen der Weltklimakonferenz teilnahm und insbesondere die ebenfalls bereits angestoßenen Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Fernwärme darlegte. Auch die gastgebende Stadt der Weltklimakonferenz beteiligte sich an der Präsentation der Stadt Mannheim. Councillor Angus Millar, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung führte aus, dass Glasgow ebenfalls die “Mannheim Message” unterzeichnet und die darin enthaltenen Politikempfehlungen umgesetzt habe. Mathew Baldwin, Manager der Europäischen Kommission für das Programm „100 klimaneutrale und smarte Städte“ betonte, dass die Europäische Union Städte mit ambitionierten Klimaschutzzielen unterstützen wird, wies aber zugleich auch auf den erheblichen Finanzierungsbedarf hin, der durch private Investitionen zu leisten sei.
Oberbürgermeister Dr. Kurz nahm im Rahmen seines knapp zweitägigen Aufenthalts in Glasgow eine Reihe weiterer Termine wahr: So war er als Redner am deutschen Pavillon auf der Weltklimakonferenz eingeladen und führte eine Reihe bilateraler Gespräche, u.a. mit der Bürgermeisterin von Paris, Anna Hidalgo, und nahm am Fachgespräch von BürgermeisterInnen mit John Kerry, Klima-Beauftragter des US-Präsidenten und Sir Norman Foster teil. „Vielen nationalen Delegationen bei der Weltklimakonferenz gehören Bürgermeisterinnen und Bürgermeister an. Dass die Bundesrepublik Deutschland dies anders handhabt, ist insbesondere vor dem Hintergrund der kommunalen Selbstverwaltung nur schwer nachzuvollziehen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Kurz, der auf Einladung des internationalen Städtenetzwerks ICLEI als einziger deutscher Oberbürgermeister an der Konferenz in Glasgow teilnahm.

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