Masterplanverfahren Im Neuenheimer Feld: Von acht Varianten zu vier Entwicklungsperspektiven

Gremien beraten weiteren Verlauf des Planungsateliers / Gemeinsame Bezirksbeiratssitzung am 29. April

Symbolfoto: Buchner

Der Heidelberger Gemeinderat diskutiert in den kommenden Wochen die nächsten Schritte des Masterplanverfahrens Im Neuenheimer Feld / Neckarbogen. Bisher haben vier Planungsbüros jeweils zwei Varianten für die Entwicklung des Gebiets erarbeitet. Sie haben dabei sehr unterschiedliche Ideen mit jeweils schlüssigen Grundhaltungen ausgearbeitet. Deshalb schlagen die Projektträger Stadt, Land und Universität vor, auch in der nächsten Stufe mit allen vier Teams weiterzuarbeiten. Sie sollen nun die positiv bewerteten Lösungsansätze ihrer zwei Varianten als Grundlage nehmen, um pro Büro eine Entwicklungsperspektive zu entwickeln. Aus acht Planungsansätzen würden damit vier. Über diesen Vorschlag beraten zunächst die Bezirksbeiräte Bergheim, Handschuhsheim, Neuenheim und Wieblingen in einer gemeinsamen Sitzung am Montag, 29. April, ab 18 Uhr im Großen Rathaussaal.

 

Des Weiteren schlagen die Projektträger vor, die Sportflächen zwischen Jugendherberge und Tiergartenschwimmbad in die planerischen Überlegungen mit einzubeziehen. Die Flächen befinden sich außerhalb des Betrachtungsraums. Voraussetzung an die Planungsbüros für diese Option ist, dass sie für die Sportflächen innerhalb des Betrachtungsraums Ersatz einplanen.

 

Die Vorschläge beziehen sich auf die vertiefenden Planungen in der bevorstehenden dritten Stufe des Planungsateliers. Die Beratungen in den gemeinderätlichen Gremien beginnen nach den Osterferien. Am Montag, 29. April, werden sich zunächst die Bezirksbeiräte Bergheim, Handschuhsheim, Neuenheim und Wieblingen in der gemeinsamen Sondersitzung, am Donnerstag, 2. Mai, der Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss mit dem Thema befassen. Der Beschluss im Gemeinderat ist für den 9. Mai 2019 vorgesehen.

 

Wie geht es weiter?

 

Unmittelbar nach dem Gemeinderatsbeschluss soll die dritte Stufe des Planungsateliers starten. Auch in dieser ist wieder eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen – mit einer öffentlichen Veranstaltung, Forumssitzungen sowie einer Online-Beteiligung. Am Ende des Planungsateliers soll der Gemeinderat über die Art und Zahl der Planungsansätze entscheiden, die in der darauffolgenden Konsolidierungsphase von den Teams zu Entwicklungsentwürfen weiterentwickelt werden.

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