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Nach Messerangriff in Mannheim: Polizist soll im künstliches Koma liegen (Update)

1. Juni 2024 | Blaulicht, Leitartikel, Mannheim

Messerangriff in Mannheim: Polizist soll im künstlichen Koma liegen – weitere Lebensgefahr für den Polizeibeamten

Ein Polizist wurde nach einem Messerangriff eines Mannes schwer verletzt worden. Der Polizist soll demnach mehrere schwere Stichverletzungen im Bereich des Kopfes erlitten haben. Laut Informationen der BILD soll der Beamte nun im künstlichen Koma liegen.

Der Polizist wurde sofort in eine Klinik gebracht und notoperiert. „Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr“, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts am Samstag.

Weitere Informationen der Polizei – Stand 15:37 Uhr

Bei der Person, die am gestrigen Tag auf dem Mannheimer Marktplatz mit einem Messer mehrere Personen angegriffen und sechs davon zum Teil lebensgefährlich verletzt hat, handelt es sich um einen in Afghanistan geborenen 25-jährigen Mann, der seit 2014 in Deutschland lebt. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie im hessischen Heppenheim.

In den Nachtstunden des 31. Mai wurde die Wohnung in Heppenheim durch Polizeibeamte unter Hinzuziehung von Spezialkräften durchsucht. Hierbei wurden elektronische Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

Der Tatverdächtige, der durch einen Schuss eines Polizeibeamten verletzt wurde, befindet sich im Krankenhaus. Er ist nicht vernehmungsfähig.

Bislang ist der Mann polizeilich nicht in Erscheinung getreten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat das Amtsgericht Karlsruhe am 1. Juni Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den Tatverdächtigen erlassen.

Der Polizeibeamte, der durch mehrere Messerstiche schwer verletzt wurde, schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr.

Bei den weiteren, vom Tatverdächtigen verletzten Personen handelt es sich um fünf Männer im Alter von 25, 36, 42, 54 und 59 Jahren. Unter den Verletzten befinden sich ein deutsch-kasachischer sowie ein irakischer Staatsbürger, die übrigen drei Personen haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Der 25-Jährige konnte das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen, die anderen Opfer befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung. Der 54-Jährige wurde bei der Attacke lebensbedrohlich verletzt, befindet sich zwischenzeitlich jedoch außer Lebensgefahr.

Allen Verletzten und ihren Angehörigen stehen zur psychologischen Betreuung Kräfte des Kriminal- und Einsatzpsychologischen Dienstes des Landeskriminalamtes zur Seite. Der Opferbeauftragte der Landesregierung, Herr Leitender Oberstaatsanwalt a. D. Alexander Schwarz, ist hierbei eingebunden.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg führt die Ermittlungen zur Messerattacke, insbesondere zu dem noch unklaren Motiv des Tatverdächtigen, sowie zu sämtlichen damit in Zusammenhang stehenden Vorfällen zentral.


Zum letzten Beitrag:

Mannheim – Messerstecherei auf dem Marktplatz – Video zur Tat öffentlich (Update)

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